Sonntag, 29. Juni 2014

Grünfärben mit Roten Zwiebelschalen

Miri hat mich auf meiner Suche nach einer grünfärbenden Pflanze gerettet. Sie hat mir diesen Blogpost gezeigt und sofort habe ich natürlich angefangen, rote Zwiebelschalen zu sammeln.
Die Ergebnisse möchte ich euch jetzt zeigen, ich bin SOOOOO begeistert von den Farben!
Aber der Reihe nach. War ja auch erst das dritte Mal für mich, dass ich Wolle gefärbt habe.
Die durchnässte Wolle kam mit den Zwiebelschalen (in einer Strumpfhose) in einen großen Topf, dann wurde mit Wasser aufgefüllt und langsam erhitzt. Schon bald zeigten sich farbliche Veränderungen...
Ist das nicht ein TRAUM? Wenn ich noch einmal mit roten Zwiebelschalen färbe, werde ich auf jeden Fall etwas von diesem Gelb behalten.
Irgendwann ist das ganze in Olivgrün umgeschlagen, faszinierend.
So sieht die erste Färbung beim Trocknen in der Sonne aus:

Und so die zweite:
Ein helleres Grün, die Farben strahlen in natura noch viel mehr. Die Farben im Vergleich könnt ihr euch ja oben anschauen, das erste Bild.
Ich freue mich schon sehr aufs Wickeln, dann kommen die Farben noch einmal anders zur Geltung=)

Herzliche Grüße,
Atessa

Mittwoch, 25. Juni 2014

Bienchen und Speedkochen =D

Heute habe ich mein Bienchen fertig genäht. Es lässt mich ja dann nicht los, wenn ich etwas angefangen habe und so war ich bestimmt über eine Stunde am Reißverschluss einnähen, obwohl ich eigentlich längst schon einmal zur Toilette müsste...
Naja und essen hätte ich auch schon längst kochen müssen =D Schließlich wollte das Essen noch vorm Ballett verdaut werden, da wurde es schon sehr knapp mit dem Kochen.
Aber ich kann sagen: Meine Tasche ist fertig und etwas schneller gegessen habe ich auch noch.
Dann will ich euch mal nicht auf die Folter spannen, stolz darf ich euch meine tolle Tasche präsentieren:
Es hat soooo viel Spaß gemacht, auch wenn natürlich immer noch etwas zu verbessern wäre.
Schaut euch mal diese tollen Knöpfe an, die ich ausgesucht habe:
Dieser Knopf ist auf eine Tasche genäht, da kommt meine Schere hinein. Für die werde ich aber noch eine kleine Scherentasche sticken und nähen.

So, was habe ich gegessen auf die schnelle? 15 Minuten habe ich insgesamt für mein Essen gebraucht.
Quinoa tricolore (15 Minuten gekocht) und Süßkartoffeln dünn geschnitten und mit Zwiebel in einer Pfanne zubereitet. Nur in Wasser, kein Öl. Das geht rucki-zucki ;)

Jetzt möchte ich euch noch zeigen, wofür die Tasche genutzt wird...
 Stickgarn natürlich =) Aber auch für andere Projekte ist noch reichlich Platz =)
 Häkelsachen, Sachen zum Nadelbinden, Material für ein Frühlingsblättchen habe ich auch noch verstaut (im Reißverschlussfach)
Hach ja. Der Urlaub kann kommen, nachher suche ich alle Projekte raus, die ich beginnen möchte, Vorlagen, Stoffzuschnitte, Stickrahmen. Alles ordentlich verpack in meinem Bienchen =)

Herzliche Grüße,
Atessa

Dienstag, 24. Juni 2014

Lagebericht

Innenseite 1
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen...
Zwischen umziehen und dem Versuch, den Urlaub handarbeitstechnisch zu planen, versuche ich für ebendiese Handarbeits-Planung noch mein eigenes Bienchen fertig zu bekommen... gar nicht so leicht.
Immerhin bin ich nun schon nach einigen intensiven Stunden beim Knöpfe annähen angelangt...das Schlimmste (Randstreifen annähen& die Tasche komplett zusammen basteln...Reißverschlüsse sind dagegen ja pillepalle) kommt ja noch.
Die vier großen Teile sehen so aus:
Innenseite 2 (für Stickgarn& Wolle)
Vorderseite
Rückseite
Es wird... genau wie meine Gorst Fairy. Oh, schon zwei Monate habe ich sie nicht mehr gezeigt. Ganz langsam komme ich voran, aber geplant ist, das Bild im Urlaub zu vollenden (wie so viele Dinge, da freue ich mich drauf).

Ich habe außerdem noch ein Experiment mit einer Kannenpflanze gestartet: Ich habe sie in einen Skyplanter von Boskke gepflanzt.
Werden die Kannen sich wohl drehen bzw. werden die neuen Kannen "richtig herum" wachsen?


Liebste Grüße,
Atessa

Mittwoch, 18. Juni 2014

Stabfrisuren V: Kometenknoten/ Waschen mit Heilerde

Eher ein missglückter Kometenknoten, Lenja hat eine Anleitung geschrieben, die ich ausprobieren wollte. Aber zum Zeitpunkt des Frisierend wollte ihr Blog irgendwie nicht laden, daher konnte ich nicht noch einmal nachschauen =(
Jetzt ist es irgendwie etwas anderes geworden:D
Es steht ab, wie so eine Palme=D Nicht wirklich tragbar, das muss ich noch einmal machen (oder sind meine Haare einfach zu kurz?). Jedenfalls in Ermangelung an Zeit/Lust (ich habe meine Haare gerne schnell frisiert) habe ich die Strähne einfach drunter gesteckt und neu festgesteckt, das hält und sieht gut aus.

Miri hat gefragt, wie ich meine Haare mit Heilerde wasche und ich dachte, bevor das in einem Kommentar unter geht schreibe ich es noch einmal extra auf.


  • das Ganze wird vor dem Duschen in einem Marmeladeglas angemischt
  • Ich nehme etwa 2 EL Heilerde und gebe Wasser hinzu, bis eine nicht zu flüssige Matschepampe entsteht (da schlägt mein Matsche-Kinderherz ganz hoch *hihiii*). Ich habe aber auch schon aus Versehen zu viel Wasser hinzu gegeben, es geht trotzdem, wenn auch etwas schwerer, weil es wirklich schnell runter läuft.
  • Wichtig ist, dass die Haare wirklich richtig gut nass sind.
  • Ich nehme immer nur kleine Portionen und massiere den Matsch stellenweise gut ein. Ganz besonders praktisch ist es allerdings, wenn man nicht alleine duscht und der Partner die Liebe zu Matsch teilt- der sieht nämlich viel besser, wo noch Matsch hin muss und wo nicht ;) Außerdem hat der Partner (meist) kürzere Haare als man selbst und freut sich über die Reste, die im Glas übrig bleiben (Wasser rein, schütteln, über den Kopf kippen und einmassieren). Das was aus den Haaren runterläuft kann man super als Körperpeeling benutzen, für Gesicht, Rücken... eine richtige Schlammschlacht =P
  • Das Auswaschen ist auch ziemlich witzig, es dauert schon recht lange und wenn man denkt, man hätte jetzt alle Stellen erwischt, so geht man nur noch einmal mit der Brause über den Kopf und schon läuft doch wieder braunes Wasser aus den Haaren. Also da muss man wirklich ordentlich sein und guuut auswaschen, aber lange dauert es nicht, wenn man es richtig macht.
  • Eine saure Rinse glättet die Haarstruktur und ich mache sie sowieso nach jeder Haarwäsche: 2EL Apfelessig, 1 Liter Wasser
Herzliche Grüße,
Atessa



Dienstag, 17. Juni 2014

Süßkartoffel-Kuchen

Für eine Backform 18x18 cm

  • etwa 3/4 Tasse gekochte und gestampfte Süßkartoffel
  • 1/3 Tasse Raspöl
  • 1/3 Tasse brauner Zucker
  • 1/4 Tasse Pflanzenmilch
  • 1 Prise Vanille
  • 1 Tasse Mehl
  • 1/4 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
Backform einfetten, Ofen auf 180°C vorheizen.
Süßkartoffel, Öl, Zucker, Pflanzendrink und Vanille zu einer glatten Masse verrühren. Die restlichen Zutaten zu der Masse sieben und unterheben.
Die Mischung in die Backform geben und etwa 30 Minuten backen, macht die Stäbchenprobe ;)

Montag, 16. Juni 2014

Birkenblätter-Shampoo

Birke ist gut für die Haare. Sie sorgt für Glanz und stabilen Haarwuchs. Für mein Birkenblätter-Shampoo habe ich eine Hand voll Blätter unserer Hängebirke genommen, als zweite Zutat kommt nur noch Heilerde hinzu.

Zuerst habe ich die Birkenblätter in 200 ml Wasser etwa 15 Minuten mit geschlossenem Deckel ausgekocht. Nach einer halben Stunde abkühlen habe ich den Sud abgeseiht, in ein Glas gegeben und drei Esslöffel Heilerde hinzu gegeben. Gut schütteln ;)

Die Menge reicht für zwei Anwendungen bei langhaarigen Menschen.
Hinterher mache ich bei jeder Haarwäsche eine Apfelessig-Rinse.

Fazit:
Hat echt super funktioniert, von der Reinigungskraft der Heilerde bin ich zu 100% überzeugt. Auch geglänzt haben meine Haare, sie fühlen sich aber insgesamt griffiger an, wie wenn ich mit Seife wasche. Das mag ich, denn so kann ich sie besser frisieren und sie fliegen nicht davon.
Aber nach jeder Wäsche mit Heilerde habe ich das Problem, dass sich viel schneller Knoten im Haar bilden, nicht nur im Nacken, auch in losen Strähnen. Warum das so ist...keine Ahnung.

Ich werde jetzt heute Abend meine Haare einmal wieder mit Seife waschen (letzte Wäsche war am Donnerstag, nach einer Woche gar nicht waschen).
Dann versuche ich, sie nur noch mit Wasser zu waschen. Anderthalb Wochen klappt das bisher echt gut, weiter habe ich noch nicht ausprobiert.
Einerseits wäre die Methode nur mit Wasser zu waschen echt preiswert und gut für die Umwelt, aber ich experimentiere doch so gerne mit Heilpflanzen... ach, ich weiß auch noch nicht genau was ich will =D
Es ist zumindest gut zu wissen, dass man sich sein Shampoo bei Bedarf selbst machen kann.

Übrigens hier noch ein Foto vom Chamäleon-Dutt mit Violinschlüssel:
Hier könnte ich eigentlich einen größeren gebrauchen... 100% sicher vom Halt ist das nämlich nicht, aber es geht.

Herzliche Grüße,
Atessa

Sonntag, 15. Juni 2014

Kuchen mit Rotkleeblüten


Für eine 18x18- Form

  • 1 Tasse und 2 EL Weizenvollkornmehl
  • 1/3 Tasse braunen Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Rapsöl
  • 1 Tasse Wasser, bei Bedarf etwas mehr
  • 1 EL Apfelessig
  • gezupfte Rotkleeblüten, nicht zu wenig ;)
Backform einfetten, Ofen auf 180°C vorheizen.
Verrührt die trockenen Zutaten und gebt anschließend alle flüssigen bis auf den Apfelessig hinzu.
Bevor ihr den Apfelessig einrührt gebt ihr nun die Rotkleeblütenblättchen hinzu.
Nun den Apfelessig unterrühren, den Teig in die Backform geben und etwa 40 Minuten backen lassen (Stäbchenprobe.

Die Blüten sieht man leider nicht wirklich, vielleicht, wenn man ganz helles Mehl nimmt. Aber der Kuchen schmeckt richtig süß-honigartig =)

Samstag, 14. Juni 2014

Hollerblüten in der Hexenküche: Hollerblüten-Deodorant

Ja, trotz Erkältung war gestern morgen das Wetter einfach zu schön um nicht nach draußen zu gehen und Blüten zu pflücken. Sport hatte ich schließlich Donnerstag ganz viel gemacht (zu viel für eine Erkältung eigentlich^^) also konnte ich getrost das Laufen sein lassen und stattdessen die Natur mit meinem Sammelkorb genießen.

Neben Hollerblüten habe ich auch wieder Rotkleeblüten mitgenommen, für meinen Jahreshustensirup und für eine andere Leckerei, aber die gibt es in einem eigenen Post ;)

Nun also zum Deo.
Neben einer Sprühflasche, in die ihr es einfüllen könnt, benötigt ihr noch folgende Dinge:

  • 4-5 Hollerblütendolden
  • 1 Bio-Zitrone, heiß abgewaschen
  • 300 ml Wasser
  • Natron
Zuerst habe ich die Zitronenschale mit einem Sparschäler abgenommen und mit den Blütendolden in ein Glas gegeben. Dann kommt das Wasser dazu und die Mischung wird über Nacht im Kühlschrank ziehen gelassen.
Nun habe ich das Deo durch einen Teefilter abgeseiht, einen kleinen Teil in die Sprühflasche gegeben und den Rest eingefroren (siehe unten =P).
In die Sprühflasche habe ich (als Starkschwitzerin) 1 TL Natron gegeben und fertig ist das Deodorant!

Wundert euch nicht, ich habe nämlich viel mehr Deo angesetzt, als ich in einer Woche verbrauchen kann. Warum? Kleiner Trick: Ich friere den größten Teil davon ein, um ihn bei Bedarf hervorzuholen, so habe ich auch im Winter noch etwas davon =)
Die restlichen Blüten bin ich am trocknen, das ganze Haus duftet =)

Übrigens habe ich noch etwas zum Salbei-Zahnpulver hinzugefügt, schaut doch noch einmal rein, wenn ihr es ausprobieren möchtet!

Herzliche Grüße,
Atessa

Donnerstag, 12. Juni 2014

Salbei-Zahnpulver

Aus welchen Gründen auch immer hat es mich erwischt: Ich habe mir eine Erkältung eingefangen. Auch spielt das Wetter nicht so mit, als das ich momentan Hollerblüten sammeln könnte =(
Deswegen muss nun der heimische Garten für meine Hexenküche herhalten, es gibt sowieso so einiges, was ich neu herstellen muss, immer auf der Suche nach Alternativen.
Wenn ich aber noch einmal dazu komme, Hollerblüten zu sammeln, werde ich natürlich berichten, was ich daraus schönes gemacht habe!

Heute habe ich aus getrocknetem Salbei ein Zahnpulver hergestellt.
Ein richtig schwieriges Rezept ist es natürlich nicht, wie man sich vorstellen kann. Man mahlt einfach getrockneten Salbei zu Pulver, füllt es in ein Glas und entnimmt immer mit einem sauberen und trockenen Spatel einen kleinen Teil und gibt das Pulver auf die angefeuchtete (!!) Zahnbürste.

Funktioniert es?
Inzwischen benutze ich eigentlich gar keine (herkömmliche) Zahnpasta mehr, da ist dieses Pulver eine klasse Alternative. Allerdings muss man natürlich den Geschmack von Salbei(Tee) mögen.
Die Reinigung ist spitze, Salbei desinfiziert, hemmt keime und beruhigt Entzündungen der Schleimhäute. Außerdem wirkt er gegen Mundgeruch- großartig =)

Früher wurde wohl auch mit frischen Blättern einfach entlang der Zähne "geschrubbt", was natürlich auch den Zahnbelag entfernt und die selben Eigenschaften hat.
(Notiz an mich selbst: Salbeipflanze im Badezimmer ist durchaus sinnvoll!)
Wenn man aber keinen frischen Salbei zur Hand hat ist dieses Pulver super- zumal es unbegrenzt lange haltbar ist (Wirkstoffe lassen natürlich mit der Zeit nach).

Nachtrag:
Bitte nehmt für das Zahnpulver nur die getrockneten Blätter, nicht dir Stiele. Die können nämlich unangenehm zwischen den Zähnen hängen bleiben ;)

Zum Abschluss noch ein paar Bilder aus meinem Hexengarten:
 Meine süßen Walderdbeeren =)
Wer findet die Fliege? =P
Herzliche Grüße,
Atessa

Mittwoch, 11. Juni 2014

Stabfrisuren IV: Chamäleon Dutt

Anleitung von Ness. Der gefällt mir gut, also üben muss ich zwar noch, aber fürs erste Mal hat es super geklappt, sitzt gut und ich freu mich mal wieder, dass ich einen Dutt gelernt habe, bei dem der Stab senkrecht gesteckt wird.
So kann ich meinen Violinschlüssel nämlich richtig herum tragen =)

Liebste Grüße,
Atessa

PS.: Ich möchte mir unbedingt eine Haarforke kaufen (schließlich habe ich noch gar keine!!), aber wenn ich anfange zu gucken, dann kann ich nicht damit aufhören und gebe bestimmt mehr Geld aus, als ich momentan möchte.
Vielleicht habt ihr ja mal eine gesehen, von der ihr meint, dass sie mir gefallen könnte?

Dienstag, 10. Juni 2014

Hollerblüten in der Hexenküche: Hollerbowle

Ihr habt Lust auf eine leckere Erdbeer-Bowle mit dem gewissen extra? Dann ist vielleicht eine Verfeinerung mit Hollerblüten etwas für euch.

Dazu braucht ihr:

  •  Hollerblütenlikör (alkoholfrei: Sirup)
  • Erdbeeren
  • Sprudelwasser
  • Sekt (oder alkoholfreien Sekt)
  • Minze
  • Hollerblüten



Gebt als erstes Hollerblütenlikör (oder Sirup) in eine große Schüssel, mengenmäßig müsst ihr das eurem eigenen Geschmack anpassen.






Nun müsst ihr die Erdbeeren in feine Scheiben schneiden und zu dem Sirup geben, damit sie schön ziehen können.



Gebt noch etwas Sprudelwasser hinzu...

...und die Minzblätter. Ich konnte leider keinen Holunder sammeln, aber jetzt müsstet ihr die frischen Hollerblüten mit hinein geben. Schneidet dazu die größeren "Dolden-Äste" ab, sodass ihr nur kleinere Dolden übrig habt ;)
Diesen Ansatz stellt ihr für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.


Kurz vorm Verzehr wird nun der Ansatz mit dem Sekt aufgefüllt, gut umrühren und genießen ;)
Übrigens haben die Kräuterweiber einen sehr schönen, informativen Text zum Holler geschrieben. Das wollte ich eigentlich auch noch getan haben, allerdings finde ich den Text so gut, dass ich mir das Schreiben wahrscheinlich sparen werde. Schaut mal hier vorbei: kraeuterweiber.blogspot.de
Ihr findet dort auch noch einige interessante Hollerrezepte;)

Sonntag, 8. Juni 2014

Hollerblüten in der Hexenküche: Sirup ungewürzt& Hollerblütenlikör

Selbstverständlich habe ich auch noch ein Rezept für den ungewürzten Sirup. Na gut, man könnte auch die Gewürze weglassen, aber mir ist aufgefallen, dass ich gestern ja gar keine genauen Mengenangaben gemacht habe =D Das wird jetzt hiermit nachgeholt ;)

                                                       Für 4 Liter Sirup benötigt ihr:
  • 22 Blütendolden
  • 4 kg Zucker
  • 2 Zitronen
Zuerst sollte man die Blüten verlesen (nicht waschen!!). 
In einem großen Topf wird nun 1 kg Zucker in 4 Litern Wasser aufgelöst. Dann gibt man die Blüten und die in Scheiben geschnittene Zitrone hinzu und lässt das Ganze über Nacht stehen. Zwischendurch kann man umrühren.
Am nächsten Tag seiht man die Flüssigkeit ab, gibt den restlichen Zucker hinzu und erwärmt die Flüssigkeit. Dabei gut rühren, damit sich der Zucker auflöst.
Einmal aufkochen und dann in heiß ausgewaschene Flaschen füllen.

...ABER halt, STOPP. Wollt ihr auch Hollerblütenlikör machen?
Dann lasst doch einfach 1 L Sirup im Topf und gebt 1 L Rum hinzu (ich habe braunen genommen, den trinke ich lieber). Gut verrühren und noch warm in die vorgesehenen Flaschen füllen.
Sehr sehr lecker =)

Herzliche Grüße,
Atessa

Samstag, 7. Juni 2014

Hollerblüten in der Hexenküche: Gewürzter Hollerblütensirup

Das erste Rezept ist aus dem Kochbuch "Meine vegane Hexenküche im Jahreskreis". Eigentlich mein liebstes Kochbuch inzwischen.

Jedenfalls werden die Hollerblüten nicht einfach so in Zuckerwasser mit Zitrone über Nacht ziehen gelassen, nein ;) Es kommen Gewürze hinzu, in diesem Falle Zimtstangen und Sternanis.

Aber schaut euch doch erstmal meinen Sammelmorgen an ;)
Sehr bald schon stieg mir der wunderbare Duft in die Nase und ganz schnell füllte sich mein Korb, ich konnte gar nicht so viel mitnehmen wie ich hätte pflücken können.
Wusstet ihr, dass zu viele Dolden den Sirup verderben?
Rotklee hatte ich ja auch noch gefunden und so sah dann die gesamte Ausbeute aus:
Zu Hause wieder angekommen gönnte ich mir auch gleich einen frischen Blütentee.
Einfach eine Dolde mit 80°C heißem Wasser überbrühen, ziehen lassen und genießen ;)
Zu den Gewürzen sagte ich ja schon: Sternanis und Zimt, eine wunderschöne Zitrone in Scheiben geschnitten und die Blüten selbst natürlich. Mit Wasser aufgegossen habe ich es über Nacht ziehen lassen.
Am nächsten Tag wurde alles abgeseiht (Blüten und Gewürze lassen sich nochmal prima zum Aromatisieren von Wasser benutzen- lecker!) und zu Sirup eingekocht.
Der Sirup ist köstlich!

So stehe ich dann übrigens in der Hexenküche und köchle mein Gebräu, stilsicher mit Hexenhut =)
(Kaffeemaschine ignorieren bitte...)

Dies war der erste Streich...
...und der zweite folgt sogleich (morgen).

Fröhliches Hollerpflücken ;)