Freitag, 21. November 2014

Geschenke aus der Hexenküche: Vanille für Back-Hexen

Mathe habe ich beiseite gelegt, ich dachte mir, dass ich jetzt gerade viel lieber einen Blogeintrag schreiben würde. Außerdem habe ich etwas, dass man (wenn man es verschenken möchte) auch etwas eher schon ansetzen muss.
Aber dieses Mal ist es kein Likör ;) (auch wenn man es als Schnaps trinken kann)
Das Gewürz, um das sich mein Beitrag dreht, ist die Vanille.
Bei madavanilla bekommt man z.B. sehr günstig Bruchvanilleschoten, die sich für mein Vorhaben bestens eignen.
Ja, ich weiß. Das Rad habe ich damit nicht erfunden, aber vielleicht geht es euch wie mir und ihr kanntet Vanille-Extrakt bzw. selbstgemachtes Vanillearoma noch nicht? Das ist das perfekte Geschenk für liebe Back-Hexen ;)
Ihr braucht dazu nur eine leere Flasche, 5-6 Vanilleschoten (je nach Flaschengröße) und Wodka.

Schneidet die Vanilleschoten der Länge nach auf und kratzt das Mark vorsichtig aus, am besten gebt ihr es gleich vom Messer in eure Flasche. Die ausgekratzten Schoten kommen ebenfalls in die Flasche und nun müsst ihr das Ganze nur noch mit dem Wodka auffüllen und ab und an schütteln.
Für die Weihnachtsbäckerei kann man den Extrakt  noch nicht benutzen, er sollte schon mindestens einen Monat ziehen. Aber im nächsten Jahr lässt er sich prima gebrauchen :)
Das Tolle ist, dass man die Schoten in der Flasche lassen kann und ab und zu einfach wieder Wodka hinzu gibt. So hat man immer Vanillearoma vorrätig.
Sollte das Aroma mit der Zeit schwächer werden, dann gibt man einfach eine neue Schote hinzu.

Mein zweites "Rezept", eher eine Empfehlung: Trocknet die Vanilleschote auf der Heizung!
Es gibt von Herbaria diese niedliche kleine Vanille-Mühle:
Aber mit einer normalen Pfeffermühle sollte es auch funktionieren. Wenn die Vanilleschoten komplett durch getrocknet sind, dann lassen sie sich ganz einfach brechen und wieder in die Mühle füllen.
Es ist so ein wahnsinniger Geschmacksunterschied, ob man die Vanille frisch mahlt oder ob man sie klein gemahlen aus einer Tüte entnimmt ;)

Ich habe auch noch vor, ein paar Gewürzmischungen mit Vanille auszuprobieren, aber dazu komme ich heute leider nicht mehr.

Mögt ihr Vanille? Würdet ihr besondere Backzutaten verschenken?

Herzlichst,
Atessa


Freitag, 14. November 2014

Sie blüht!

Sie blüht tatsächlich wieder, meine Einzugs-Orchidee!
Also hab ich doch keinen schwarzen Daumen, die Verhältnisse in meinem alten Zimmer waren einfach nur zu schlecht.
Oh: Und das streicheln hat natürlich auch sehr viel gebracht! Hoffentlich entwickelt sich die zweite Orchidee auch so prächtig :)
Braucht man eigentlich längere Stäbe, um die neuen Triebe zu befestigen, oder schafft die Orchidee das selbst?

Herzliche Grüße,
Atessa

Mittwoch, 12. November 2014

Sticken in der Uni/ Blogevent

Neues von Kunststudentin Atessa:
Ich habe eine Haarwurzel erfolgreich auf Stramin gestickt.
Tatsächlich sollte ich doch erst den Kreuzstich auf Papier lernen...das habe ich abgelehnt. 
Blöder Stramin war zwar auch nicht besser, aber ich fühlte mich damit schon ein wenig angesprochener.
Ein wenig. Ein ganz klein wenig.
Zu Hause habe ich dann Aida genommen...der muss schließlich aufgebraucht werden, ich sticke inzwischen lieber auf Leinen.
Die Vorlage habe ich mit Gimp nach einer Skizze aus dem Internet erstellt.
Warum habe ich überhaupt eine Haarwurzel gestickt, fragt ihr euch vielleicht.
Das Thema: Etwas Unsichtbares sichtbar machen.

Nach dem Straminexperiment sollte ich wieder Papier besticken, Postkarten und so etwas.

Da sah ich das Horrorszenario schon vor mir: Löcher stechen, in den Finger piksen und vom Blut sehen umfallen.
Nein, nein, nein. Karten sind blöd und langweilig. 
Was habe ich also gemacht?
Guckt genau hin ;)
Ich habe meine Strumpfhose bestickt :D Die lässt sich nämlich wunderbar auszählen.
Zwar ist es nur ein kleines Häuschen geworden, aber ich sehe schon die großen Kunstprojekte vor mir: Dörfer auf Strumpfhosen, ganze Städte =D
Das gibt´s erst mal von meinem Studium. Über etwas anderes möchte ich aber auch noch schreiben, etwas, auf das ich mich sehr freue:


Letztes Jahr hatte ich schon sehr viel Freude an dem Event und auch in diesem Jahr bin ich wieder mit dabei. Ein paar kleine Ideen habe ich auch schon, ihr dürft gespannt sein.
Alle Informationen zum Event findet ihr, wenn ihr diesem Link folgt.

Ich wünsche euch einen schönen Tag!

Atessa

Montag, 10. November 2014

Werkeleien...

 ...von meinem Bruder möchte ich euch heute zeigen.
Zwei Eulen und die Bäume sind Untersetzer für meine großen Teetassen.
Auch ein lustiger Stiftehalter ist entstanden, sowie diese Blume des Lebens- ebenfalls ein Untersetzer, dieses Mal für meine Glaskaraffe.

Ganz herzlichen Dank!
Atessa

Sonntag, 9. November 2014

Sonnentau-Impressionen

Heute mal nur Impressionen-
meine Zwergdrosera, die immer noch keine Brutschuppen bilden wollen.
 Viele Bilder sind ähnlich, aber ich konnte mich nicht entscheiden...
 Wie kleine Sonnen oder Planeten!
Dies ist eine gekeimte Brutschuppe, die ich gekauft habe. Wenn ihr überlegt, wie groß die kleinen Quarzsandsteinchen sein müssen, dann wisst ihr, wie groß dieser Keimling ist...
 Mit bloßem Auge kaum zu erkennen.
 Drosera adelae möchte gerne blühen und auch ein Fettkraut hat sich noch einmal dazu aufgerafft.
Herzliche Grüße,
Atessa

Dienstag, 4. November 2014

Die Taschensuche geht weiter...

War ja klar, dass es jetzt zum Anfang meines Studiums hier einen kleinen Post-Einbruch gibt :D
Aber zum Glück bin ich auf dem besten Wege, eine Struktur für mich zu finden und dann wird es auch wieder etwas mit den Blogeinträgen.

Tja, nun habe ich angefangen zu Studieren und habe natürlich auch so einige Erfahrungen gemacht. Hinterher ist man immer schlauer. Nun war ich ja im September richtig glücklich, (so hoffte ich jedenfalls) DIE perfekte Unitasche genäht zu haben. Hier geht´s zum Beitrag.
Aber nach einer Woche wusste ich: Immer noch nicht die perfekte Tasche.

Ich habe mich also noch einmal dazu entschieden, eine Tasche zu nähen (hoffentlich werde ich keine Taschenfetischistin...).
Nach langem Überlegen ist es das Schnittmuster "Bube" von farbenmix.de geworden.
Natürlich nicht genau so wie die Anleitung vorgegeben ist, ich habe ja schließlich genau überlegt, was meine Tasche braucht.

  • einzelne Innenfächer für Blöcke, Ordner und Laptop
  • weitere Innenfächer speziell für meinen Kalender, Bücher, Kleinkram
  • außen unbedingt solche Gummibandfächer wie der Jolin-Bag sie hat
  • sie muss RIESIG sein, damit auch meine Essensdosen gut rein passen, möglichst ohne alles zu quetschen
Ich bin schon ziemlich anspruchsvoll und ich muss auch leider gleich schon wieder vorweg sagen, dass ich wieder nicht DIE perfekte Unitasche genäht habe. Aber sie funktioniert im Moment und ich habe auch keine Lust, schon wieder eine Tasche zu nähen...
Das ist sie aber nun:
Groß, dick und grün. Wie ein U-Boot finde ich:D Hier mal ein wirklich großes Buch davor:
Monströs könnte man sagen. Auf vielerlei Verzierungen habe ich verzichtet, von außen kann man nur oben zwei Bänder sehen...
Theoretisch. Auf dem Foto ist die Tasche für die Uni voll gepackt. Aber da oben links sieht man ein Stück Band.
Innen in der Klappe befindet sich ein Reißverschlussfach, perfekt für die Handarbeit im Zug.
Macht man die Klappe auf, sieht man noch ein Zierband. Die Tasche wird mit Magnetknöpfen geschlossen...wenn sie nicht zu voll ist. Ich habe das Gummizugfach wieder zwei geteilt, dann kann man Taschentücher und Äpfel getrennt aufbewahren und es fliegt nichts so schnell raus.
Vorne befindet sich noch ein Reißverschlussfach (mit integriertem Handyfach^^) für wichtige Sachen wie Schlüssel und Geldbeutel.
Oben gefüllt von Innen. Dabei merke ich gerade, dass meine Brotdose noch gar nicht in der Tasche ist, genauso wenig wie mein Regenschirm und mein Teamaker... das passt aber noch rein ;)
Hier seht ihr, wie schön geräumig das ganze geworden ist. Alles an seinem Platz, zumindest theoretisch...
Es sieht ja so an sich nicht schlecht aus. Ist es auch nicht. Und vor allem war überhaupt kein Problem da bevor ich Außen- und Innentasche zusammengesetzt habe.
Vielleicht sollte man solch wichtige Sachen nicht morgens um 5 Uhr machen...aber ich brauchte die Tasche schließlich in der Uni =D
Das Problem: Seht ihr die Fächer hinten, die für Blöcke, Ordner und Laptop (extra gepolstert!) gedacht sind? Die waren vorm zusammen nähen perfekt, es war sogar richtig viel Luft da!
Nach dem zusammen nähen leider nicht mehr. Es ist eng, wenn ich mein Laptop in ein Fach stecken möchte oder aus einem herausnehmen will muss ich erst einen Ordner rausnehmen.
Dabei wollte ich doch, dass es richtig "flutscht". Schade, schade, schade...aber vermutlich bin ich selbst Schuld =D
Jedenfalls passt alles rein, das ist ja schonmal die Hauptsache. Die andere Sache ist noch, dass die Tasche natürlich ziemlich schwer ist. Vielleicht muss ich doch auf Rucksack umsteigen? Ich merke schon die Belastung auf der Schulter, vor allem kann ich die Tasche nur auf einer Seite tragen (oder kann man das umtrainieren?).
Nur Rucksäcke sind auch nie so, wie ich sie haben möchte. Vor allem sollten sie neben meinen ganzen Ordnungs-Ansprüchen ja auch möglichst nachhaltig hergestellt sein...

Habt ihr vielleicht noch eine Lösung für mich? Einen Tipp? Vielleicht auch eine Idee, wie ich die Fächer möglichst wieder groß bekomme (ich bin eiskalt und habe schon gerissen, damit es besser geht- natürlich wieder geflickt)?

Herzliche Grüße aus der Cafeteria (da ist es wenigstens wärmer als überall anders in der Uni)!
Atessa