Sonntag, 30. August 2015

Kräuterbuschen 2015

Glücklicherweise habe ich es gestern noch geschafft, meinen eigenen Kräuterbuschen zu sammeln.
Die letzten Wochen wartete ich immer auf das Wochenende, weil meine Wochen sehr voll waren, und entweder hat es dann am Wochenende ganz fürchterlich geregnet, oder es war so heiß, dass die Kräuter schon hingen.

Gestern war es zwar auch warm, aber die Pflanzen sahen frisch und fröhlich aus. Da habe ich mich sehr gefreut, schließlich wollte ich auch noch etwas zu Miris Kräuterbuschen-Aktion beitragen.

Ich danke dir auch noch einmal ganz herzlich, liebe Miri! Es hat mir sehr viel Freude bereitet, am Wochenende deine Informationen zum Kräuterbuschen und den Pflanzen zu lesen.
Eigentlich wollte ich alle Pflanzen auch malen oder zeichnen. Dazu bin ich jetzt gar nicht mehr gekommen, aber die Zeit finde ich bestimmt noch einmal.

Schaut euch aber doch bitte den wunderschönen Kräuterbuschen an, den Gesche aquarelliert hat. Eine  großartige Art und Weise, einen Buschen zu erhalten und ich finde es auch ganz besonders süß, dass sie die einzelnen Pflanzen zum Trocknen aufgehängt hat ;)

Nun kommen wir aber zu meinem Kräuterbuschen. Mit dem Rad bin ich losgedüst und habe die Plätze besucht, an denen ich die entsprechenden Pflanzen schon lange Zeit entdeckt hatte.
Ganz langsam füllte sich also mein Körbchen mit Königskerze, Schafgarbe, Rotklee, Wilder Möhre, Wiesenflockenblume...
...Beifuß, Labkraut, Rainfarn, Distel...
...bis ich endlich noch ein wunderschön blühendes Johanniskraut fand und eine Menge Goldrute geerntet hatte. 
Später kam noch Minze aus dem Garten hinzu, sodass ich nun 12 Pflanzen in meinem Buschen habe. 
Mit meinem Kräuterbuschen habe ich etwas Besonderes vor: Ich habe jetzt Farben gesammelt, so wie Frederick, die Maus aus dem Buch von Leo Lionni.
Und im Winter, zu Jul vielleicht, möchte ich mit den den Kräutern Wolle färben und mir so das Licht und die Farben des Sommers in mein Haus holen. 
Nicht alle Pflanzen sind Färbepflanzen, aber das macht ja nichts. Mit Rainfarn und Goldrute habe ich zwei kräftige Gelbfärber, aber auch Wilde Möhre, Schafgarbe und Labkraut färben Gelbtöne.

Jetzt wird der Buschen erst einmal aufgehängt, bis er trocken ist. Und im Winter kann ich mich auf wunderschöne Farben freuen.

Herzliche Grüße,
Atessa

Samstag, 29. August 2015

Helferlein beim Spinnen: "Lazy Kate" und Wickeldorn

Ich spinne zwar bei Weitem noch nicht so viel, wie ich gerne würde, aber selbst bei der kleinen Menge, die ich fabriziere ist es sehr praktisch, zwei kleine Helferlein zu haben:
Eine "Lazy Kate" und einen Wickeldorn (Nostepinne).
Bei den meisten kaufbaren Lazy Kates müssen die Handspindeln oben einen Haken haben, damit man sie einhängen kann. Ich habe nur eine einzige Spindel mit Haken und irgendwie komme ich mit dem überhaupt nicht klar.

Meine Lazy Kate ist natürlich selbst gebaut, wer hätte auch etwas anderes erwartet, schließlich habe ich einen Holzmeister als Bruder und einen Metallmeister als Paps ;)
Man nehme also ein Holzbrett und mindestens zwei Metallösen und bohre Löcher in das Brett. Ich habe so viele Löcher, falls ich mal kleinere Spindeln haben sollte.
Vorne habe ich noch eine dritte Öse, durch die das Garn läuft und ich muss unbedingt noch eine zweite Reihe Löcher machen, damit ich direkt von zwei Spindeln den Faden verzwirnen kann, ohne es erst aufwickeln zu müssen.
Auf das Ende der Spindel unterhalb des Wirtels habe ich einen Korken gesteckt, so rutscht sie nicht runter, aber auf diese Lösung bin ich aus irgendeinem Grund erst spät gekommen, manchmal sehe auch ich den Wald vor lauter Bäumen nicht =D
Beim Wickeln kommt dann der Wickeldorn (oder Nostepinne) ins Spiel, da er beim gleichmäßigen Wickeln hilft. Lange Zeit habe ich mit meinem Daumen gewickelt, aber das wurde doch schnell unbequem. Inzwischen habe ich drei Wickeldorne, der auf dem Bild ist aus Haselnuss aus dem Garten.
Ein weiterer schöner Wickeldorn ist aus Eibe.
In Kombination sind die beiden Helferlein unschlagbar, so schnell habe ich noch kein Knäuel gewickelt. Und was habe ich mich teilweise abgemüht...
Hier seht ihr übrigens mein erstes verzwirntes Knäuel der grünen Wollfasern, die ich auf der Creativa erstanden hatte. Ich hoffe, dass ich alles richtig gemacht habe und man mit der Wolle etwas anfangen kann. Es soll ein Stirnband für den Herbst werden, also mal schauen :)

Herzliche Grüße,
Atessa

Donnerstag, 27. August 2015

Gedrechselte Geburtstagsgeschenke

Auch ich hatte Geburtstag, eine Woche vor meinem kleinen Bruder. Selbst gemachte Geschenke sind ja immer die schönsten und so habe ich mich sehr über diese Dose gefreut, die mir mein Liebster gedrechselt hat. Der Deckel ist aus Apfelholz, der Dosenkörper aus Zeder.
Mein Bruder war selbstverständlich auch tätig und hat ganz fleißig Miniaturschalen gedrechselt.
Von links nach rechts seht ihr dort Schalen aus: Pau Rosa, Robinie, Flieder, Weißdorn und Platane.
Die Doppelschale links oben kann man sogar drehen :)
Zwei etwas größere Schalen sind aus Flieder.
Jetzt muss ich sie nur noch in meinen Holzladen stellen, ein Bild gibt es davon dann natürlich auch!
Meinen großen gedrechselten und verdrehten Teelichthalter kennt ihr ja schon, jetzt habe ich einen auch in klein. Da möchte ich gerne Blumen rein pflanzen.
Dieses Stück habe ich schon vor meinem Geburtstag bekommen, genauso wie...
...diese beiden Schalen und den winzigen Kreisel :) Da brauche ich auch noch mehr von, schließlich sollen sie verkauft werden können.

Danke ihr zwei Lieben! Ich habe mich sehr gefreut und freue mich immer noch!

Mittwoch, 26. August 2015

Holzmörser für Räuchermischungen

Lieber kleiner Bruder!
Ich wünsche dir auch hier noch einmal alles Gute nachträglich zum Geburtstag :)
Jetzt verstehst du, wieso ich so dringend noch einen Mörser brauchte ;)

Mein Bruder hatte gestern Geburtstag und ich wollte ihm gerne noch ein paar Räuchermischungen zusammen stellen. Natürlich bekam er auch eine ganze Packung von dem Kyphi, aber es sollten auch noch weitere Mischungen dazu kommen.
Da fällt mir ein, dass ich euch das Räuchergefäß noch gar nicht gezeigt habe, das wieder die liebe Frau Rothacker nach meine Vorstellungen erschaffen hat– das wird nachgeholt, schließlich gehört es zu meinen Geburtstagsgeschenken, auch wenn ich es meinem Bruder schon vor einiger Zeit geschenkt habe.
Nun aber zum Mörser. Ist er nicht wunderschön? Schale und Stößel bestehen aus Eiche und liegen wunderschön in der Hand. Für´s nächste Mal muss der Rand der Schale noch etwas höher gezogen werden, je nach Menge, die ich mörsern möchte, springt sonst das Harz heraus.
Aber für eine normale Räuchermenge reicht der Mörser.
Hier auf dem Bild seht ihr die Zutaten für meine derzeitige Lieblingsmischung: Tonkabohne, Sternanis, Macis und Benzoe Siam. Selbst die harte Tonkabohne kann ich mit dem Mörser gut zerkleinern. Alternativ könnte ich sie auch mit einer Muskatreibe reiben.
Der Duft ist toll, schon allein deshalb sollte man immer nur kleine Mengen zubereiten, die man zeitnah verräuchert. Es ist wie beim Tee: So lange die Zutaten in ihrer ganzen Form sind, behalten sie ihr Aroma und ihre Frische, ist die Schutzhülle aufgebrochen, verfliegt ein großer Teil der Wirkstoffe.
Besonders schön sieht alles immer im Sonnenschein aus. 
Deshalb gab es von mir längere Zeit etwas weniger zu lesen, da ich immer beschäftigt war, wenn die Sonne schien, und wenn ich dann mal Zeit und Lust hatte zu bloggen, dann war es bewölkt oder sogar am Regnen. Dann macht es mir nicht so viel Spaß, Bilder zu machen. 
Die nächsten Tage wird es mehr zu gucken gehen, ich habe am sonnigen Wochenendes einige Bilder gemacht, von den unterschiedlichsten Dingen, ich muss sie nur noch in Posts verpacken ;)

Herzliche Grüße,
Atessa

Samstag, 22. August 2015

Helferlein beim Sticken: Nadelfänger

Das wollte ich schon länger zeigen, aber erst musste ich das farblich passende Motiv anfangen und dann wollte ich auch schon etwas weiter sein als ein paar Stiche.
Bei dem Helferlein, das ich euch heute vorstelle, handelt es sich um einen Nadelfänger. Ich weiß nicht, ob es dafür eine richtige Bezeichnung gibt, aber auf einer Messe hatte ich so etwas mal für teures Geld gesehen und dachte gleich, dass ich das selbst machen könnte.

Wie ihr sehen könnt "klebt" die Sticknadel an dieser kleinen Libelle, die ich meiner lieben Freundin Yemin verdanke (es war eine Kette, wo leider die Öse zerbrach).
Das Prinzip ist sehr simpel und beruht auf zwei Magneten.
Auf die Unterseite der Libelle habe ich einen kleinen Magneten geklebt (Sekundenkleber). Dieses Teil wird oben auf die Stickarbeit gelegt und ein zweiter Magnet befestigt das Ganze auf der Rückseite. 
Ziemlich einfach, aber unglaublich praktisch! 
Das Motiv ist von Alessandra Adelaide und ich sticke es auf handgefärbten Leinen, das ich von der Creativa mitgebracht hatte. Ich halte mich nicht an die Farbvorgaben der Stickvorlage, sonst würde man die hellen Grüntöne nicht sehen.
Bei dieser feinen Arbeit (ich sticke über einen Faden) benötige ich auch eine feine Nadel, die mir ohne den Nadelfänger schon längst abhanden gekommen wäre.

Theoretisch würden natürlich auch zwei Magnete reichen, aber mit einem Motiv finde ich es viel schöner, vor allem, weil ich Libellen ja so gerne mag.
Für den Stickcafe-Round Robin habe ich noch diesen Tassenstapel gestickt, ein Motiv aus 
"Chocolat, thé, café" von Veronique Enginger, ein wunderschönes Buch mit tollen Vorlagen.

Herzliche Grüße,
Atessa

Donnerstag, 20. August 2015

Haarschmuck I

Ich habe mir quasi selbst ein Geburtstagsgeschenk gemacht und mir neuen Haarschmuck gegönnt. Schon lange wollte ich Flexis haben, aber ich traute mich nie, aus Amerika zu bestellen. Letztlich musste ich auch 23 € Zoll zahlen, was ich sehr happig fand, auch wenn ich einige Spangen bestellt habe.
Alle werde ich euch heute nicht zeigen, immer mal wieder ein paar.

Oben seht ihr die Flexi, die ausschlaggebend für mein Interesse an diesen Spangen ist: Die Flitter-into-Fall. Ich liebe diese Farben und die Libelle ist eines meiner liebsten Motive. Gesehen habe ich sie zuerst bei Lenja, aber auch Heike hat sie.
Tjaaa, was mir aber erst jetzt im Vergleich mit Lenjas Bildern auffällt: Ich habe sie wirklich zu klein bestellt und meine Haare unterschätzt. Die Größe ist M, aber eigentlich soll die Flexi ja die Haare mehr umfassen. Hmmmm...die Frisur hält aber :) und schlecht sieht es auch nicht aus, finde ich.
Beim nächsten Mal bestelle ich sie größer, aber jetzt bin ich erstmal verwirrt bei den Größen, was meint ihr, welche Größe würde besser passen?
Hier habe ich auch noch ein nicht so schönes Bild von der zweiten Flexi in M, Festive Leaf. Hoffentlich macht mein Liebster nochmal einen schöneren Schnappschuss (das Bild habe ich versucht bei Regenwetter selbst zu machen^^), schließlich kommen die Farben gar nicht so schön raus.
Diesen Haarstab von Senza Limiti habe ich zu Weihnachten bekommen. Das Modell heißt Tria 22 und ich habe die versilberte Version mit dunklem Nussholz.
Ich dachte lange, dass nur silberner Haarschmuck zu mir passen würde, wie bei dem Violinschlüssel und den Haarnadeln For Rosa auch. 
Inzwischen habe ich wirklich Gefallen an Goldschmuck gefunden, auch an goldenen Ringen und Ketten, wo ich ewig nur Silber getragen habe.
Mein Wunsch ist also ein Haarstab von Senza Limiti in Gold, vielleicht wünsche ich mir einen zu Weihnachten :)

Was meint ihr, Silber oder Gold in meinem Haar? 
Herzlichst,
Atessa

Mittwoch, 12. August 2015

Miniatur Porzellanladen

Lange habe ich die Bilder schon auf dem Rechner, aber in letzter Zeit war so ein schönes Ausflugswetter, da hatte ich wirklich keine Lust zu viel Zeit im Internet zu verbringen.

Dafür gibt es heute die Bilder von meinem Porzellanladen. Ich hatte in meinem letzten Adventskalender ganz viele niedliche Miniaturen, die mich zum Porzellanladen inspiriert haben. Danke Paps, es hat so viel Spaß gemacht, die ganzen niedlichen Dinge zu entdecken.
Der Laden wird durch zwei Lampen beleuchtet, was mir sehr gut gefällt, da ein sehr warmes und gemütliches Licht entsteht. Ich mag es nicht so gern, wenn eine Puppenstube kalt wirkt, deshalb gefallen mir auch die meisten modern eingerichteten Stuben nicht.
An den Wänden befindet sich eine sehr schöne cremefarbene Tapete mit goldenem Muster. Dazu passt das helle Parkett sehr gut und die weißen Möbel gefallen mir auch sehr. Ich bin noch am überlegen, ob ich den Möbeln mit goldener Farbe noch Akzente verpasse– lenkt das wohl zu sehr von dem Porzellan ab?
Auf dem Tresen befinden sich die etwas sperrigen Teile, die nicht gut in die Regale passen. So kommen sie gut zur Geltung. 
Das meiste Geschirr ist übrigens von Reutter.
Ich liebe ja die Flower Fairies von Cicely Mary Barker. Ihre Aquarelle hat Reutter auf Porzellan gebracht– wunderschön.
Hinten im großen Regal steht auch viel mit dem Flower Fairy Druck. Zum Glück sind auch in diesem Laden noch viele Regale frei, sodass ich noch genügend sammeln kann. Es soll irgendwann mal richtig schön voll und zugestellt aussehen :)
Dieser kleine Tisch mit Zwiebelmuster-Geschirr ist einfach ein abgesägter Ast. Irgendwie passt es auch. Hinten in der Ecke ist noch eine Eckvitrine, bisher steht noch nichts drin.
In einem guten Porzellanladen gibt es natürlich auch feines Besteck und ein ganzes Service.

Zwei Miniatur-Projekte habe ich dieses Jahr abgehakt: Holz- und Porzellanladen. Nun begebe ich mich intensiv in die Planung meines Miniatur-Teezimmers, dafür habe ich ganz schön viele Ideen und ich hoffe, dass ich alles umsetzen kann.

Ihr dürft gespannt sein und drückt mir die Daumen, dass mir mein lieber Bruder noch einmal eine so tolle Roombox organisieren kann :)

Herzliche Grüße,
Atessa