Donnerstag, 29. Oktober 2015

Erste Salben für die kalte Zeit

Die ersten Salben habe ich letztens zubereitet. Das erste Rezept habe ich angelehnt an dieses, "Lippenpflege mit Jojobaöl". Die Anteile habe ich etwas verändert und zusätzlich ätherisches Lavendel- und Rosmarinöl zugegeben.
Außerdem habe ich eine Salbe mit Weihrauch hergestellt. Das Rezept ist aus dem Buch "Grüne Kosmetik" von Gabriela Nedoma. Ich habe allerdings kein Ghee verwendet, sondern eine Mischung aus gleichen Anteilen an Mango-, Kakao- und Sheabutter.
Das Rezept gefällt mir gut, beim nächsten Mal werde ich aber noch ein flüssiges Öl hinzugeben, weil es jetzt schon sehr fest geworden ist. Dann teile ich mit euch das Rezept ;)

Herzliche Grüße,
Atessa

Dienstag, 27. Oktober 2015

Backwerke mit meiner neuen Mühle

Seit Anfang Oktober bin ich stolze Besitzerin einer richtig schönen Getreidemühle. Es handelt sich dabei um das Modell von Komo, die Kombimühle Fidifloc Medium mit elektrischer Getreidemühle und handbetriebener Flockenquetsche.

Ich bin so froh, endlich wieder eine Mühle zu haben und mein Mehl selbst mahlen zu können!
Vorher hatte ich eine recht alte Mühle von meiner Mama, aber sie hat leider den Geist aufgegeben und so haben wir auf dieses Modell gespart.
Die Medium hat einen starken Motor und das Mehl ist so fein, wie ich es im Bioladen nicht bekommen habe. Einfach fantastisch– eine neue Stufe meiner Sauerteigbrote wird so erreicht :)

Die Mühle mahlt sogar Sojabohnen und Mais, man muss hier nur einmal vorschroten, braucht also zwei Gänge. Leider hat jetzt die Uni wieder angefangen, sodass ich gar nicht so viel zum Backen komme wie vorher.
Aber am Wochenende wird immer gebacken und morgens bereite ich mir ab und an ein Frischkorngericht.
Zum Unterstellen für den Flocket wurde ein Glas mitgeliefert, aber da ich ja einen so tollen Bruder habe, bekam ich ganz schnell einen hohen Becher aus Zedernholz. Jetzt fallen auch nicht mehr so viele Flocken daneben.
Allerdings finde ich nicht, dass die Quetsche wie es beschrieben wird "kinderleicht" zu bedienen ist. Es ist schon ein Muskeltraining, bevor man Flocken bekommt und das sagen selbst mein Bruder und mein Liebster.

Es folgen also ein paar besonders leckere Backwerke der letzten Zeit:
Oben habe ich die Kornstangen von Plötz gebacken, aber in Fladenform, weil keine Zeit zum rollen war (und fehlende Lust zum anschließenden Putzen^^)– aromatisch und lecker.
Hmmm, bei dem Bild weiß ich leider nicht mehr, welches Rezept es war... aber lecker war es. Vermutlich ist es das Norddeutsche Roggenmischbrot.
Hier habe ich zwei ausgesprochen leckere Rezepte ausprobiert: Den Goldenen Hamster und den Herbstmond. In den Hamster habe ich noch Cranberries gegeben, weil mein Paps das so gerne isst.
Und das sind meine ersten vernünftigen Brötchen, mit Hefe allerdings. Das Rezept ist von Ute-Marion Wilkesmann aus dem Buch "Brötchen statt Brot". Meine Familie war begeistert, ich möchte es gerne noch luftiger haben und werde die Brötchen noch länger gehen lassen.
Mit meinem Herd ist das sowieso ein großes Ausprobieren, aber solange man das Ergebnis noch essen kann, bin ich ja zufrieden.

Ich bin so glücklich mit meiner Mühle, was soll ich am Wochenende backen?

Liebe Grüße aus der Küche,
Atessa

Sonntag, 25. Oktober 2015

Apfelkinder

Diese hübschen Kinder habe ich für meine Mama gestickt und aus dem Leinenband einen kleinen Läufer genäht. Den möchte sie auch gerne mit ins Krankenhaus nehmen, deshalb ist er extra so lang, dass sie ihre Handarbeitsschale darauf stellen kann und die Kinder noch zu sehen sind.
Die Schale auf dem Bild hat mein Bruder natürlich gedrechselt und anhand der Stickgarne seht ihr schon, ich habe auch so eine Schale.
Er hatte auch bereits eine dritte gedrechselt, mal sehen, ob ich euch dir zeigen darf, die ist auch ein Prachtstück und fühlt sich wunderschön an.
Im Original (aus 5.Weihnachtliche Idylle, V+H) sind die Kinder eigentlich eher weihnachtlich angehaucht, mit rot-weißen Mänteln und Mützen. Mama soll den Läufer aber länger benutzen können, deshalb habe ich die Farben verändert. So ist er auch herbstlich und kann den Winter über trotzdem liegen bleiben =)
Für den Herbst und Winter habe ich meinem Teeglas von amapodo auch einen Schutzbeutel genäht, so bleibt der Tee noch länger heiß.

Man will es nicht glauben, aber für den Läufer habe ich länger gebraucht, als für den Teeglaswärmer. Irgendwie ließ sich das Leinen vom Läufer nicht so gut verarbeiten, die Maschine konnte es nicht richtig transportieren. Warum, weiß ich allerdings noch nicht, hoffentlich geht es der Maschine gut...

Herbstliche Grüße,
Atessa

Freitag, 23. Oktober 2015

RR 2015– Fast steht der Wald

Endlich halte ich den Round Robin 2015 in den Händen und bin ganz glücklich über das, was meine lieben Stickfeen aus dem Stickcafe für mich gestickt haben. Es sieht wirklich aus, wie ein Wald.
Jetzt muss ich nur noch ein kleines Motiv sticken und eventuell noch einen Schriftzug, das weiß ich noch nicht so genau.

Ich danke auch hier nochmals allen Mitstickerinnen! Es hat mir sehr viel Freude gemacht, für euch nach Motiven zu suchen und sie zu sticken. Und ich freue mich sehr über meinen Wald!

Herzlichst,
Atessa

PS.: Passend zum Wald habe ich meine Notenmappe mit Acrylfarben bemalt.
Und zwar für ganz bestimmte Noten :) Ich habe jetzt endlich seit einigen Wochen Harfenunterricht und im Nächsten Jahr baue ich mit meinem Bruder meine eigene Harfe *.* Was glaubt ihr, wie aufgeregt ich bin? Und ich bin schon am planen, wie meine Harfe aussehen soll...es gibt ja so viele Möglichkeiten, sie zu verzieren...

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Tick-tack– Bruderwerkeleien

Ich darf seit einiger Zeit eine wunderschöne Olivenholzuhr mein Eigen nennen. Olive ist nach wie vor mein liebstes Holz und mein Bruder hat für eine Uhr eine Fassung aus Olive gedrechselt, die ich nun ganz stolz trage.
Außerdem hat meine Wasserkaraffe, in der ich Edelsteinwasser habe, nun auch einen schönen Deckel aus Nussbaum.
Es ist ein bisschen tricky, den Deckel aufzusetzen, aber bei der komischen Karaffenform hat mein Bruder eine echt super Lösung gefunden. Und mit ein bisschen Übung bekommt man das ganz leicht hin.
Außerdem habe ich einen neuen Federhalter bekommen. Holzart unbekannt ;) Er strahlt jedenfalls sehr gelb und liegt schön in der Hand. Noch hat er auch noch keine Tinte abbekommen...
Herzliche Grüße,
Atessa


Dienstag, 20. Oktober 2015

Seiten meines Kunsttagebuchs

Im Englischen heißt es Art Journal. Kunsttagebuch klingt irgendwie merkwürdig, aber Art Journal mag ich als Begriff auch nicht. Vielleicht fällt ja jemandem ein schönerer Begriff ein =)
Für mich ist das jedenfalls ein Buch, in dem ich einfach drauf los male oder zeichne und vor allem auch neue Techniken oder neue Materialien ausprobiere.

Im Frühjahr habe ich eine Zeit lang jede Woche ein Motiv gemalt, dann das ganze nach Tagen unterteilt und für jeden Tag einen besonders schönen Moment aufgeschrieben. Oder auch mal nicht ;)
Nicht alle Motive sind gelungen, aber sie haben etwas mit der Woche zu tun, in der sie gemalt wurden.
Meistens habe ich mit dem Motiv begonnen und dann den Hintergrund drumherum gemalt. Anschließend habe ich die Unterteilung für die Tage gezogen.



Oben habe ich das erste Mal die Derwent Inktense Blocks getestet– und dafür meine Janosch-Stiftdose abgemalt ;)

Schnelle Naturstudien sind auch zu finden ;)
Ich mag es sehr, in anderer Leute Skizzenbücher zu schauen und hiermit habe ich euch einen kleinen Einblick in meins gegeben ;)

Sonntag, 18. Oktober 2015

Aufbewahrung meiner Räucherzutaten

In diesem kleinen Schrank bewahre ich den größten Teil meiner Räucherzutaten auf. Die unteren drei Schubladen wurden inzwischen von gespülten Zwergenwiese-Gläsern erobert, in denen ich die Räucherwaren einsortiert habe. Jedes Glas hat ein Schild und die Zutaten sind alphabetisch sortiert, sodass ich sie ganz schnell finde ;)

Ein weiterer Teil ist natürlich in meiner Küche zu finden, da ich sehr viel mit Gewürzen aus der Küche räuchere.
Inzwischen habe ich eine ganz schöne Sammlung an Räucherwaren, aber im kommenden Kräuterjahr möchte ich nochmals explizit nach Kräutern zum Räuchern in der Natur suchen und meine Sammlung erweitern.

Demnächst möchte ich gerne ein paar meiner liebsten Räucherrezepte derzeit vorstellen.

Herzliche Grüße,
Atessa

Freitag, 16. Oktober 2015

Wie ich wieder mehr zum Malen komme

Mit diesem Post möchte ich versuchen, ein paar Tips weiterzugeben die mir geholfen haben, wieder mehr und regelmäßig zu malen. Wie wichtig das ist, brauchte ich wohl keinem erklären, Übung macht schließlich bei Allem den Meister ;)

Zuerst ging ich auf Forschung, was mich denn am meisten daran hindert zu malen. Dazu muss ich sagen, dass ich hauptsächlich mit Aquarellfarben male und das auch mehr üben möchte.
Am Malen hinderte mich ganz klar, dass ich jedes Mal erst frisches Wasser holen muss, wenn ich malen möchte. Aber zum Glück gibt es dafür eine Lösung.
Die Lösung ist zwar leider aus Plastik, aber die Pentel Waterbrushes stellen für mich wirklich den Gleis für´s regelmäßige Malen.
Sie liegen immer griffbereit und mit Wasser gefüllt auf meinem Skizzenbuch und Aquarellkasten.
Ich habe zwei Stück erworben, den mit mittlerer und die großer Spitze. Eigentlich hätte der mittlere Pinsel gereicht, man kann mit ihm sowohl sehr fein als auch großflächig arbeiten. Zum besseren Unterscheiden habe ich um den mittleren Pinsel ein Band geklebt, auch wenn die Hüllen sich farblich unterscheiden reichte mir das nicht aus.

Den Post könnte ich hier eigentlich schon schließen, denn die wichtigsten Bedingungen für mein regelmäßiges Malen sind: 1. Wasser im Tank und 2. alles hat einen Platz, wo es griffbereit liegt.

Aber es gibt noch ein paar Hilfsmittel, die mir zu schnellen und schönen Erfolgen helfen und mir Freude beim Malen machen.
Das sind ganz klar die Derwent Inktense Blöcke, von denen ich zwölf Farben habe. Man kann mit ihnen ganz schnell einen schönen Hintergrund gestalten, wenn man nur ein einzelnes Motiv in Szene setzen möchte.
Man kann aber auch mit dem Pinsel Farbe von einem Block aufnehmen und auch Details setzen (oder den Block wie einen normalen Aquarelltopf nutzen).
Was erstmal nach Durcheinander aussieht, nichtssagend und nicht so schön...
...entwickelt sich mit Wasser zu leuchtenden, strahlenden Farben. Selbst Farbübergänge sind gut möglich, wenn man besseres Aquarellpapier benutzt sowieso.
Ich benutze hier übrigens das Aquarellskizzenbuch von Moleskine, was ich wegen dem Format schön finde aber das Papier ist nicht so hochwertig (dafür ist das Büchlein aber saftig im Preis...).
Auf den oberen Bildern habt ihr ein weiteres Hilfsmittel sehen können, wenn man mit Skizzenbuch arbeitet. Diese Klammern halten die Seiten zusammen, sodass nicht alle Seiten bunt werden, wenn man mal mit etwas mehr Wasser arbeitet und über den Rand malt.
Momentan male ich gerne mit Rahmen, dafür sind sie sehr praktisch, weil man sich orientieren kann.
Möchte man über die gesamte Seite malen hat man natürlich weiße Stellen, aber eventuell reichen auch zwei Klammern oder nur eine an der bei mir schmalen Seite.
Was im Übrigen auch ein nicht zu unterschätzendes Hilfsmittel ist: Gemütlichkeit. Ich muss mich behaglich fühlen, wann immer ich zu den Farben greife. Räucherwerk, Tee, Musik, all das hilft mir, Freude am Malen zu haben und mich auch wieder darauf zu freuen.
Wenn es schnell gehen soll mit Konturen greife ich zum schwarze Pitt Artist Pen von Faber Castell, bevorzugt in Größe S. Ansonsten favorisiere ich natürlich Tusche und Feder, aber nicht immer hat man so viel Zeit (die Feder muss ja auch wieder gereinigt werden, so ein Stift ist da ganz pflegeleicht).
Nichts Großartiges ist entstanden, aber eine hübsche und bunte Seite, die mich an den Tag erinnert und auch bei späterem Aufschlagen Erinnerungen wecken wird.

Mein Ziel ist es, möglichst viel mit Farben, Formen, Flächen zu arbeiten. Es soll nichts "Perfektes" entstehen, es geht mir um die Regelmäßigkeit und die Freude, die ich beim Umgang mit Farben empfinde.

Vielleicht geht es dir ähnlich und du würdest auch gerne wieder mehr malen oder zeichnen, weil es dich eigentlich glücklich macht du aber die Zeit nicht dazu findest.
Nimm dir die Zeit. 
Es ist gleich, was auf dem Papier entsteht, Hauptsache du tust etwas, was dich auf jeden Fall während des Entstehungsprozesses glücklich macht.

Herzliche Grüße,
Atessa

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Beerenstudien im Oktober

Es gibt da ein ganz tolles Angebot für alle naturverliebten Künstler: Den Malenden Naturforscher!
Dabei handelt es sich um ein großartiges Projekt von Gesche
Einmal im Monat bekommt man Post und erhält per Mail Inspirationen für das Naturskizzenbuch, passend zur Jahreszeit.

Ich finde das wunderschön und möchte hiermit jedem interessierten Künstler und Naturliebhaber diese Nachrichten ans Herz legen. Das Layout ist so hübsch und durchdacht, Gesche hat sich da richtig viel Mühe gemacht!
Selbst wenn man nicht dazu kommt, etwas auszuprobieren, so ist es eine große Freude, die Farben und Formen im Malenden Naturforscher anzusehen– es lohnt sich also auf jeden Fall, sich zu registrieren!
Leider kam ich in letzter Zeit gar nicht dazu, meine Pinsel zu schnappen und auch mal etwas von Gesche auszuprobieren. Aber jetzt habe ich eine Lösung gefunden (die ich euch in einem kommenden Post vorstellen werde!) und ich wollte eigentlich noch ein bisschen was nachholen.
Also legte ich in meinem neuen Skizzenbuch einen Farbkreis an (dank Gesche habe ich es mir jetzt auch endlich zugelegt, mein "ewig-auf-der-Wunschliste-steh-Skizzenbuch").
Eigentlich wollte ich die Idee aus dem Septemberforscher aufnehmen und passende Blüten zu den Farben malen, aber es wurde plötzlich sehr kalt und verregnet, sodass die meisten Blüten nicht mehr gut zu malen waren.
Also übersprang ich den Septemberforscher und habe die Idee mit dem Oktoberforscher verbunden.
Das große Thema im Oktober sind Beeren und Rottöne, ich habe mich aber an meinem ja schon angelegten Farbkreis orientiert und große Flächen mit den Farben bemalt.
Einen Plan gab es nicht, ich habe größtenteils die Farben einfach laufen lassen und so habe ich jetzt eine warme Rot-Orange-Gelb-Seite und eine kühle Blau-Grün-Violett-Seite.
Dann schnappte ich mir einen Federhalter von meinem Bruder und schwarze Tinte und legte los, Beeren zu skizzieren. Dazu dienten mir die Fotoreferenzen, die Gesche gleich mitgeliefert hatte und Referenzen aus Büchern.
Nach und nach hüpften so Brombeeren, Hollerbeeren, Pfaffenhütchen, Weißdornbeeren und Hagebutten auf das Papier. Platz ist auch noch ;)
Zum ersten Mal habe ich für die Lichtflecke einen weißen Gelstift benutzt und ich bin von dem Ergebnis positiv überrascht. Verbesserungswürdig ist das Ganze bestimmt, aber ich bin ganz glücklich mit meinen zwei bunten Seiten und Tusche auf Aquarell liebe ich ja.
Ich bin schon gespannt, was die Novemberausgabe bringt, auch wenn es (zum Glück) noch ein bisschen hin ist!

Herzliche Grüße,
Atessa