Montag, 30. November 2015

Wintervorboten in der Sonne und der ganzen Wohnung

Wie ich es mir gedacht habe: Einen Tag später schien die Sonne und ich konnte ein schönes Bild von einem der Winterschmetterlinge machen, so sieht er doch gleich noch viel niedlicher aus, so warm beschienen =)
Darüber freuten sich auch meine kleinen Weihnachtsmäuse, die auf der Fensterbank Platz genommen haben.

Erinnert sich noch jemand an meinen kleinen, niedlichen Weihnachtsstern, den mir mein Liebster im letzten Jahr geschenkt hatte? Das oben, das ist er und tatsächlich will er mir eine ganz besondere Freude machen und entwickelt einfach so rote Hochblätter!
Da hatte ich mich extra belesen und erfahren, dass man den Weihnachtsstern wohl in die Kälte stellen muss, dunkel und dass es auch dann keine Garantie für ein Rotwerden der Hochblätter gibt. Ich beschloss, den Stern einfach so weiter wachsen zu lassen, aber anscheinend reicht ihm das gut Zureden für´s Erröten.
Natürlich freue ich mich sehr, dass er (vermutlich auch) blühen wird und damit einen schönen Farbtupfer auf meiner Fensterbank ist. Oder bilden die Weihnachtssterne auch rote Hochblätter ohne blühen zu wollen?

Viel sieht man nicht, aber ganz links steht er in der Ecke! Es war mal wieder ein ausgesprochen diesiger Tag, aber da ich mich so gefreut habe, dass mein grüner Weihnachtsstern im Fenster hängt, ist das Bild trotzdem hier ;) 
So langsam wird´s gemütlich, draußen eisig, innen kuschelig und behaglich, so soll das sein.

Herzlichst,
Atessa

Sonntag, 29. November 2015

Geschenke aus der Hexenküche II: Weihnachtsduft liegt in der Luft

Heute zum ersten Advent gab es für meinen Bruder und meinen Liebsten eine winter-weihnachtliche Räuchermischung. Ich habe gleich eine ganz schöne Menge gemacht, sie soll uns durch die dunkle Zeit bis Jul begleiten.
Seit ich meinen Räuchertraum habe, räuchere ich wirklich viel und es ist jedes Mal wieder eine große Freude, meine Räucherzutaten zu betrachten und etwas schönes zu mischen.

Hier das Rezept für den Adventsduft:

  • 1 Teil Tonkabohne
  • 1 Teil Orangenschale
  • 1 Teil Aden Weihrauch
  • 1 Teil Benzoe Siam
  • 1/2 Teil Nelke
  • 1/2 Teil Zimt
  • 1/2 Teil Zimtblüte
  • 1/2 Teil Anis
  • 1/2 Teil Sternanis
  • 1/2 Teil Kardamom

optional: Für ein intensiveres Vanillearoma schneide ich eine Vanilleschote in feinste Streifen und gebe sie dazu.

Wie schön, dass man sich die dunkle Zeit mit so schönen Dingen versüßen kann, alles macht so viel mehr Freude, wenn es im Haus gut duftet.


Herzliche Grüße,
Atessa

Donnerstag, 26. November 2015

Oh Tannenbaum, kleiner wirst du kaum

Längere Zeit gab es hier keine Miniatur-Drechseleien zu sehen, aber jetzt habe ich mal wieder ein Wunderwerk zu zeigen. Diesen winzigen Baum dort oben hat mein Bruder "mal eben" gedrechselt!
Zum Vergleich einmal seine Erstarbeit ganz rechts und die Arbeit des Minidrechselmeisters  in der Mitte. Wow. Großartige Winzarbeit!
Groß kann er im Übrigen auch, oben seht ihr ein Prachtexemplar aus Eibe, quasi ein Mammutbaum im Vergleich zu den anderen, ein richtig hübscher Wald. 
Habe ich schon erwähnt, dass wir eigentlich nur noch mit schönen Holzarbeiten dekorieren? 
Ich denke, dass sich auch meine Puppenhauskinder über den kleinen Wald freuen, aber da ist auch noch einiges an Platz in dem Spielzeugregal. Einen Blick in mein weihnachtliches Puppenhaus könnt ihr hier werfen.

Herzliche Grüße,
Atessa

Montag, 23. November 2015

Geschenke aus der Hexenküche I: Aromen aus der Küche

Im letzten Jahr hatte ich ein Rezept für selbstgemachten Vanille-Extrakt vorgestellt. In diesem Jahr möchte ich euch noch weitere Aromen vorstellen, die ihr ganz einfach selbst herstellen könnt.
Die Zubereitung läuft bei allen nach dem gleichen Prinzip ab: Gewünschte Zutat(en) in ein Glas geben und mit weißem Rum (oder wer mag mit Wodka...ich mag nicht) auffüllen.

Mein liebstes Aroma in diesem Jahr ist Zitronenaroma. Als ich neues angesetzt habe, setzte ich im gleichen Zug Orangenaroma an.
Dazu habe ich die Schale einer Bio- (!) Zitrone und -Orange mit dem Sparschäler dünn abgeschält und in Gläser gegeben. Es sollte nicht zu eng im Glas sein, aber das ist auch schon alles, was beachtet werden muss.
Das fertige Zitronenaroma ist richtig strahlend gelb und wunderschön– der Duft ist ein Traum.
Achso: Während der Ziehzeit von mindestens einem Monat stelle ich die Gläser in meinen dunklen Küchenschrank.
Mandelaroma (wie Amaretto) kann man auch ganz einfache selbst machen: Mandeln fein reiben oder mixen und ebenfalls mit Hochprozentigem auffüllen. Der Duft ist wirklich super, ich hätte nie gedacht, dass es so problemlos funktioniert ;)

Die Möglichkeiten sind endlos, Haselnuss-, Kaffee-, Mandarinen-, Zimtaroma... und Kombinationen sind bestimmt auch nicht schlecht.
Auch aus Gewürzmischungen lassen sich Extrakte herstellen, zum Beispiel aus diesem Kürbisgewürz.
Dazu muss man die Gewürze aber ein wenig Mörsern, wenn nicht sowieso Pulver verwendet werden sollen. Aber hierbei ist dann wirklich die Frage, ob man erst aufwendig einen Extrakt ansetzen möchte, wenn man das Gewürz so natürlich auch verwenden (und verschenken!) kann, ganz ohne Alkohol ;)
Ich finde es aber spannend, wie viele verschiedene Möglichkeiten man hat.

Ich freue mich sehr, dass Miri wieder zur Herstellung von Geschenken aus der Hexenküche aufgerufen hat. Da habe ich schon so einige Ideen, die sich auch etwas flotter verwenden lassen als diese Extrakte.
Ich bin schon sehr gespannt, was in diesem Jahr wieder für schöne Dinge zusammenkommen.
Also: Wer ist noch dabei?

Herzliche Grüße,
Atessa

Freitag, 20. November 2015

Erste Wintervorboten

Bei den frühlingsgleichen Temperaturen draußen ist es kaum verwunderlich, dass meine ersten Wintervorboten in der Wohnung –Schmetterlinge– sind =)
Diese zwei Gesellen fliegen seit einer Woche an meinem Küchenfenster entlang und erfreuen mich mit ihrem sanften Schaukeln.
Die Bastelpackung ist vom kleinen Troll und heißt "Winterschmetterlinge".
Leider war der Märchenfilz, der meiner Packung beilag, nicht so schön bläulich marmoriert wie ich mir das vorgestellt hatte, aber mein Liebster hatte die großartige Idee, die Marmorierung mit Aquarellfarben selbst zu machen und das hat super geklappt.
Vielleicht bastle ich noch ein paar, diese kleinen Figürchen erfreuen mich immer wieder.

Ich habe so lange mit dem Post gewartet, weil ich unbedingt noch ein Bild im Sonnenschein von den Schmetterlingen machen wollte, aber die Sonne tat mir nicht den Gefallen. Darum poste ich es einfach heute, vielleicht scheint dann morgen die Sonne und ich kann noch ein Bild machen :)

Mittwoch, 18. November 2015

Mini-Shampoobars– wenn mal etwas schief geht

Vor einigen Wochen habe ich mich wieder an Shampoobars versucht. Dieses Mal wollte ich kleine Portionen ausprobieren, damit man mal einen verschenken kann. Kleine Probiergrößen sozusagen.

Außerdem dachte ich mir, dass ich dieses Mal die Masse einfach etwas feuchter mache, damit man ihn leichter in die Formen füllen kann.
Tja… entweder lag es an der Silikonform oder wirklich an der Flüssigkeit, jedenfalls wurden die Bars nicht wirklich fest (abgesehen von den braunen). Jetzt trocknen sie an der Luft noch nach.

Mein Hauptanliegen war es, den SLSA-Anteil zu verringern, ich habe ihn radikal halbiert.
Es folgen die Rezepte für die Bars (vier verschiedene sind es), aber gebt entweder weniger Öl hinzu oder mehr Tonerde, damit eine feste und nicht zu feuchte Masse entsteht.

Alle Angaben beziehen sich auf meine eigenen Empfindungen nach dem Waschen mit einem Shampoobar, ob das Rezept bei euch funktioniert, kann ich natürlich nicht sagen ;) Maara hat jetzt schon einmal Proben zum Testen und wird hoffentlich zufrieden sein.
Nun aber die Rezepte:

Uno (in Anlehnung an die Kokosmakrone)
  • 25 g SLSA
  • 40 g weiße Tonerde
  • 30 g flüssiges Kokosöl (Tonerde zieht viel Öl)
  • 6 g Mandelöl
  • 6 g Klettenwurzelöl auf Jojobabasis

Dieser Shampoobar ist sogar gut fest geworden, da das Kokosöl bei Zimmertemperatur fest ist. Ein schön pflegender Shampoobar.

Duo (sehr reichhaltig pflegend)
  • 25 g SLSA
  • 40 g weiße Tonerde
  • 10 g Avocadoöl
  • 10 g Aprikosenöl
  • 10 g Klettenwurzelöl auf Jojobabasis
  • 6 g Mandelöl
  • 1 g Brokkolisamenöl

Tre
  • 25 g SLSA
  • 40 g Heilerde (Luvos)
  • 12 g Weizenkeimöl
  • 6 g Hanföl
  • 4 g Jojobaöl

Auch dieser pflegt die Kopfhaut sehr reichhaltig, bei mir ohne zu fetten. Meinen sehr trockenen Haaransatz konnte ich so wieder gut geschmeidig bekommen, allerdings mit zusätzlicher Ölbehandlung (immer ganz vorsichtig mit Klettenwurzelöl betupfen).

Quattro
  • 25 g SLSA
  • 25 g weiße Tonerde
  • 35 g Olivenöl

Dieser ist vor allem deshalb entstanden, weil mir das Fehlen von Olivenöl in meinen bisherigen Shampoobarrezepten aufgefallen ist. Warum immer kompliziert? Olivenöl klappt natürlich auch, für den mediterranen Duft habe ich noch Thymianöl hinzugegeben, Rosmarin würde das natürlich noch hervorragend ergänzen, habe ich aber irgendwie vergessen.

Bei meiner nächsten Mischaktion will ich darauf achten, dass ich wieder eine feste Masse herstelle, die auf jeden Fall trocken wird. Außerdem möchte ich „reine“ Shampoobars herstellen, also nur mit einer Ölsorte und auch mit haushaltsüblichen Ölen.

Günstiger ist es auf jeden Fall, aber ich bin ja eine kleine Mischhexe und muss alles andere auch einmal ausprobiert haben.

Liebe Grüße,
Atessa

Donnerstag, 12. November 2015

Seifenhexerei II: Pillierte Seifen/ Ein duftiges Wochenende

Vor ein paar Wochen hat mich Maara in die Kunst des Seife-Siedens eingeweiht.
Teil 1 unserer Seifenhexerei ist bei Maara zu finden ;)
Noch habe ich unsere lustige Grün-Gelbe Olivenölseife gar nicht in der Hand gehabt, aber ich bin schon sehr gespannt, wie sie in natura ist.

Am Wochenende habe ich kurzerhand den Angriff auf die heißverseifte Seife aus Kokos und Olivenöl gestartet und meinen Mini-Fleischwolf bemüht.
Startschuss für Rohseife und Fleischwolf!
Das war schon irgendwie niedlich, wie die kleinen Seifenschnipsel aus dem Fleischwolf kamen =)
Man muss nur oft die Schnipsel aus dem Wolf holen, sonst quetscht alles zusammen und pappt fest.
Dann ging es an den spaßigeren Teil und ich habe einfach fröhlich drauf los gemischt (immer im Hinterkopf, dass es ja nicht zu weich werden soll...)
Heraus kam eine große Silikonform voll Seifchen, eine etwas kleinere und ganz klitzekleine...
Das habe ich zusätzlich eingeknetet:

  • Ganz links, gelbe Seife: Sheabutter+ Thymianöl
  • Mitte und oben rechts: Lavendelmazerat auf Mandelölbasis (die Sprenkel sind die Blüten) und weiße Tonerde
  • extern stehende kleine Dose: gemahlener Kaffee, Babassuöl, Mangobutter
  • Unten rechts und klitzekleine Seifchen: Luvos Heilerde, Salz, Aprikosenkernöl

Die kleinen Seiflein sind bestimmt auch super zum verschenken.
Ich habe die Menge immer nach Gefühl hinzugegeben, nicht zu viel, gerade so, dass ein knetbarer Teig entstehen konnte.
 
Heute ist alles schon trockener, aber ich lasse die Seifen noch ein bisschen in meinem neuen alten Kreativschrank reifen.
Hier bewahre ich jetzt so allerhand Öle und andere Zutaten auf, außerdem Backutensilien und -formen.
Letztes Wochenende habe ich außerdem diese kleinen Kügelchen gedreht. Dabei handelt es sich um eine Räuchermischung von Puramaryam, die Mischung "Nachtlaub". Sie soll mindestens eine Woche lang ruhen...und das heißt, ich kann sie am Wochenende ausprobieren =)
Ich freue mich sehr, denn ich habe extra Zimtblüten dafür besorgt und deren Duft mag ich schon sehr gerne.
Dies hier ist eine Mischung aus Zimblüten, Weihrauch und Myrre und ich finde sie wunderschön, wie kleine Kristalle, die in der Schale liegen.

Wie ihr sehen könnt war mein letztes Wochenende reich mit Düften erfüllt und ich hoffe auf ein schönes weiteres Wochenende.
Am Samstag habe ich eine Bühnenprobe vor unserem großen Ballettabend, den Abend möchte ich dann ganz entspannt verbringen und "Nachtlaub" verräuchern.

Herzlich Grüße,
Atessa

Dienstag, 10. November 2015

Chocolate Chip Cookies und andere Leckereien

Die "Standard-" Cookies sind wohl diese hier: Chocolate Chip Cookies.
Sie werden hier auch immer wieder sehr gerne gegessen, ich liebe Schokotropfen!

Verändert habe ich im Rezept den Zuckeranteil und insgesamt eine viertel Tasse voll braunem Zucker verwendet. Ich mag es, wenn der Teig selbst weniger süß ist als die Tropfen, dann kommen diese nämlich richtig schön zur Geltung.
Unter der Rubrik "Gesunde Cookies" ist diese Version der Chocolate Chip Cookies zu finden. Sie heißen im Buch "Orange-Agave-Chocolate Chip Cookie" und werden mit Agavendicksaft gesüßt (wen hätte es nach dem Namen gewundert^^).
Sehr lecker finde ich die Orangennote, obwohl ich es mit dieser wohl ein wenig übertrieben habe, ein bisschen weniger hätte es sein können.
Mit unsere liebsten Cookies sind die "Mexikanischen Schoko-Snickerdoodles", ein ganz schnelles Rezept. Wenn man Lust hat, kann man die Kekse noch in einer Zimt-Zuckermischung wälzen (ich lasse das gern meinen Freund machen^^).
Ins Original kommt Cayennepfeffer, das will ich noch einmal ausprobieren, aber weil wir hier alle keine großen "scharf-Fans" sind, habe ich den Pfeffer nicht und ich bin mir nicht sicher, ob dann noch einer die Kekse essen würde...
Außerdem habe ich natürlich wieder den Zuckeranteil verändert, statt 1 Tasse kommt bei mir nur eine halbe hinein.

Außerdem habe ich die "Haferflocken-Frucht-Riegel" nachgebacken, aber leider kein Bild gemacht. Zufrieden bin ich mit diesem Rezept aber auch nicht, die Riegel sind sehr bröselig und zu 100% schmecken sie mir auch nicht.

Im Übrigen: Natürlich backe ich so viele Kekse nicht auf einmal (auch wenn ich das manchmal gern täte :D ), die Bilder habe ich jetzt über die letzten Woche gesammelt ;)

Liebste Grüße,
Atessa

Sonntag, 8. November 2015

Zahnpulver mit Aktivkohle

Über zwei alternative Möglichkeiten sich die Zähne zu putzen habe ich ja schon berichtet.
Ein einfaches Salbei-Zahnpulver und das Ayurvedische Zahnpulver.
Seit einiger Zeit benutze ich aber auch immer mal wieder abwechselnd mit dem Ayurvedischen Zahnpulver reines Kurkumapulver zum putzen.

An den Geschmack von reinem Kurkuma muss man sich unter Umständen erst einmal gewöhnen, aber ich bin bei so etwas immer recht schmerzfrei und teste fröhlich drauf los.
Kurkuma habe ich benutzt, weil ich von der vielen Teetrinkerei dann doch ein paar verfärbte Stellen auf den Zähnen hatte und mit Kurkuma kann man die Zähne auf natürliche Weise aufhellen.
Oben auf dem Bild seht ihr das Glas mit Kurkumapulver rechts im Bild (unverkennbar gelb).
Etwas nervig ist nur, dass nach dem Putzen mit Kurkuma wirklich alles Gelb ist. Außer den Zähnen =D Die Zahnbürste sowieso, aber da kann man nicht viel machen.
Mich stört dann eher das gelbe Waschbecken, dagegen hilft nur eine Reinigung nach dem Putzen der Zähne.
Gegen die gelben Flecken am Mund hilft ein wenig Öl, das man nach Kurzem Einwirken mit einem Tuch abwischt und das die gelbe Farbe mit abträgt.

Nun kam es, dass mein Bruder und mein Liebster eine Zahnpasta mit Aktivkohle ausprobiert haben, die die Zähne aufhellt, ohne den Zahnschmelz anzugreifen.
Zumindest angeblich, inzwischen kann ich mir kaum noch vorstellen, dass etwas, das schäumt, nicht schädlich für den Zahnschmelz ist. Ich hatte jedenfalls nach zweimaligem Testen der schwarzen Zahnpasta wieder empfindliche Zähne...

Also baute ich ein Zahnpulver nach, das nur aus zwei Zutaten besteht:
Aktivkohle und feine Heilerde.
Ich hab einmal ausprobiert, nur mit Aktivkohlepulver zu putzen, aber da ist die Reinigung des Waschbeckens 1000 Mal nerviger als beim Putzen mit Kurkuma.
Durch die Zugabe von Heilerde bekommt man das Becken leichter sauber und das Ganze ist ergiebiger.

Für ein solch kleines Glas wie oben auf dem Bild zu erkennen habe ich die beiden Zutaten so gemischt:

  • 30 g Heilerde fein
  • 2 g Aktivkohle
Aktivkohle ist unglaublich leicht, hätte ich gar nicht so gedacht.
Nach einigen Testrunden des schwarzen Zahnpulvers kann ich berichten: Es funktioniert ebenso, ganz ohne Schaum und andere merkwürdige Zutaten, vor allem ohne den stark mentholigen Geschmack.
Bei Bedarf kann man übrigens gut ein paar Tropfen Minzöl zugeben und das Pulver schütteln. Funktioniert einwandfrei und ein leichtes Aroma ist vorhanden.

Ich bin sehr zufrieden bisher und benutze das schwarze Pulver morgens und das gelbe derzeit am Abend :)

Herzliche Grüße,
Atessa

Freitag, 6. November 2015

Farbige Wolle aus dem Backofen

Vor einiger Zeit habe ich mit Maara zusammen ein Vlies Wolle im Backofen gefärbt. Dazu haben wir zwei Farben von Simplicol verwendet, Dunkelgrün und Braun.  Oben seht ihr das Ergebnis, so sah ein Teil des Vlieses aus ;)

Leider haben wir von der lustigen Rumpantscherei in der Küche gar keine Bilder gemacht, aber so ungefähr sind wir vorgegangen:

  • Vlies in Essigwasser gut durchnässen
  • Simplicolfarben anrühren
  • Steinbräter und Backblech bereitstellen, je nach Umgebung sollte man den Tisch und den Boden abdecken...
  • einen Teil des Vlieses leicht auswringen und auf das Blech legen
  • nun wurde fröhlich mit den Farben drauf los gelöffelt und das Vlies "bemalt" ;)
Das Ergebnis war ein farbig-matschiges Etwas, das Maara gekonnt in den Bräter befördert hat. Wir haben immer kleine Teile vom Vlies abgemacht und jedes Teil einzeln behandelt und schließlich im Bräter gestapelt.
Bei 60°C durfte dann der Bräter mit Deckel im Backofen für eine Stunde unseren Farbtopf spielen.

Das Vlies hat einige ganz schöne Verläufe bekommen, das Grün dominiert aber hauptsächlich, auch wenn hier und da ein paar bräunliche Stellen zu sehen sind. Leider ist es doch recht verfilzt und nicht mehr so flauschig wie vorher.
Trotzdem habe ich mich ans Verspinnen gemacht, auf der Spule kann man die verschiedenen Farbnuancen ganz gut sehen, das Spektrum an Grüntönen ist recht groß.
Verzwirnt ist ein ganz hübscher Strang herausgekommen (ein bisschen Vlies ist aber noch übrig, aber erst einmal muss ich das Leinen verspinnen...). 
Die kühlen Töne gefallen mir sehr gut und ich hoffe, dass die unregelmäßigen Stellen (Knubbel, die dann doch leider mit rein geflutscht sind...) nicht allzu sehr ins Gewicht fallen werden.

Im Übrigen schaut doch mal bei Maara vorbei :) Wir zwei haben noch so Einiges auf unserer kreativen "Das-müssen-wir-unbedingt-ausprobieren"-Liste stehen– wie gut, dass uns das Kunststudium zusammen gebracht hat!

Seife haben wir schon zusammen gesiedet und so viel Angst braucht man wirklich gar nicht davor haben, wie ich immer hatte ;) Wenn man vorsichtig und umsichtig hantiert, dann ist es ohne größere Besorgnis gut durchführbar.

Jetzt am Wochenende möchte ich die Seife pillieren, drückt mir die Daumen, dass ich es irgendwann im Laufe des Tages einrichten kann =)

Ganz liebe Grüße,
Atessa

Sonntag, 1. November 2015

Faserbeutel für´s Spinnrad

Aus meiner ersten mit dem Spinnrad gesponnenen Wolle habe ich einen Faserbeutel genadelt.
Der Beutel hat ein Loch im Rand, sodass ich ihn ganz einfach an das Spinnrad hängen kann. Er ist zum Sammeln der kleinen Faserfusseln gedacht, die man einfach nicht mehr verspinnen kann.
Im Olsostich habe ich den Boden spiralförmig begonnen und eigentlich wollte ich von Anfang an zweifarbig arbeiten, aber ich hatte Bedenken, dass das Garn vom Coburger Fuchs nicht reicht, deshalb ist jetzt nur eine helle Spirale am Boden.
Erst später habe ich wieder mit dem Coburger Fuchs weiter genadelt (und bemerkt, dass ich doch genug gehabt hätte). Damit der Beutel etwas formstabiler bleibt habe ich den oberen Rand umgeschlagen.

Endlich liegen die Fussel nicht mehr überall auf meinem Teppich herum und kleben an den Socken.
Die Idee zum Faserbeutel habe ich übrigens von der Fadenwirkerin.

Ganz liebe Grüße,
Atessa

PS.: Vermutlich habt ihr es bemerkt, das Layout habe ich herbstlich angepasst ;) Hier haben sich die Blätter erst in den letzten zwei Wochen verfärbt und heute bot sich die Gelegenheit für Fotos.