Montag, 29. Februar 2016

Der Frühling schreitet voran

Mein Narzissenkind hat nun doch Narzissen bekommen, mit den lebendigen schaut es eigentlich auch noch hübscher aus, könnte ich mir denken. Vielleicht bekommt es gar keine eigene Filznarzisse. 
Mein Frühlingsstrauß hat sich auch schon verändert, die Weide ist ausgeschlagen und einige Holzeier und -häschen hängen zusätzlich an ihm. Vor zwei Wochen sah es noch so aus *klick*.
Maren, hast du dein Schaf entdeckt? Ich hab mich so gefreut, es wieder aufzustellen, es ist so flauschig und toll!
Und wer ein bisschen genauer hinsieht, der sieht noch etwas neues ;)
Es ist ein Schneeglockenmädchen, an dem ich die letzten Wochen gebastelt habe. Es komplettiert mit den Hängerchen nun die ganze Szene.
Die Anleitung hat mich stellenweise wieder in den Wahnsinn getrieben, aber letzten Endes ist doch wieder ein niedliches Figürchen herausgekommen. 
Vielleicht ist der Kopf ein wenig groß, aber durch die schönen weißen Locken fällt es nicht so sehr ins Gewicht. Auch diese Bastelpackung war eine Überraschung von meiner Mama, sie kann den Figuren genauso wenig widerstehen wie ich =D
Die Schneeglöckchen arrangieren sich gut mit meinen gesammelten Eiern. Die Holzeierchen sind von meiner im letzten Jahr verstorbenen Oma, eine schöne Erinnerung. Aber ich habe auch zwei bemalte Glaseier und ein echtes Ei, die begleiten mich schon so lange.
Ich gebe es zu, das Narzissenbild oben ist noch vor dem Harfenbaukurs entstanden, inzwischen sind die Narzissen dem Kind schon arg über den Kopf gewachsen =D

Donnerstag, 25. Februar 2016

Seifenhexerei IV: Zum ersten Mal alleine/ weitere Shampoobarrezepte

In der letzten Woche habe ich mich getraut und das erste Mal ohne Maara Seifen gesiedet. Ganz alleine war ich nicht, mein Liebster hat mich unterstützt. Es ist doch ziemlich praktisch, wenn man mehr als zwei Hände zur Verfügung hat, aber mit mehr Routine wird der Vorgang bestimmt komplett reibungslos verlaufen.
Ach reibungslos ist auch übertrieben, eigentlich ist gar nichts passiert, außer dass wir doch lieber eine Fensterbank zusätzlich abgeräumt haben, um ein Fenster komplett öffnen zu können und für noch mehr Frischluft zu sorgen =D

Entstanden ist eine Kaffeeseife für die Küche. Als nicht-Kaffeetrinkerin habe ich meine Mama einen starken Kaffee zu brühen. Ein wenig sieht die Seife wie Latte macchiato aus. Eigentlich sollte eine richtig marmorierte Seife entstehen, das habe ich nur nicht so schön hinbekommen. Im dunklen Teil ist Kaffeesatz enthalten, aber mir gefällt auch die hellere Farbe. Verwendet habe ich eine Mischung aus Kokos-, Raps-, Oliven,- Mandel- und Rizinusöl. Ein paar Reste wollten aufgebraucht werden.
 
Die orangefarbene Seife ist aus Oliven- und Babassuöl. Für das Orange hatte ich das Olivenöl mit Paprikapulver erhitzt und über Nacht stehen lassen. Ich bin gespannt, wie lange die Farbe ihre Intensität hält...und ob sie das Waschbecken färbt=)

Außerdem habe ich drei Shampoobarrezepte für euch, bei meiner letzten etwas missglückten Herstellungsrunde  hatte ich ja schon den SLSA Anteil halbiert, das habe ich dieses Mal beibehalten. Auch wollte ich etwas haushaltsüblichere Öle verwenden, so gibt es jetzt einen Shampoobar nur mit Olivenöl, mit dem Rezept beginne ich auch:

Halbierte Olive

  • 25 g SLSA
  • 40 g Tonerde weiß
  • 20 g Olivenöl
Halbierte Kokosmakrone (optimiertes Rezept) 
  • 25 g SLSA
  • 40 g Tonerde weiß
  • 15 g Kokosöl (geschmolzen)
  • 5 g Klettenwurzelöl
Sonnentanz (mit "heimischen" Ölen)
  • 25 g SLSA
  • 40 g Tonerde weiß
  • 5 g Sonnenblumenöl
  • 5 g Leinöl
  • 10 g Mandelöl
  • für die Farbe: 2 g Kurkuma
Insgesamt funktionieren alle Bars sehr gut, am besten gefällt mir immer wieder der Bar mit Kokosöl. Mit der "halbierten Olive" habe ich ein paar Mal gewaschen aber immer festgestellt, dass meine Haare schwer zu kämmen waren und leichter verfitzten. Mit einer sauren Apfelessigrinse nach dem Waschen hat sich aber dieses Problem gelegt. Olivenöl ist vielleicht als alleiniges Öl nicht so gut geeignet, bei der nächsten Aktion gibt es reine Raps- und Sonnenblumenölbars. 

Liebe Grüße aus der Hexenküche, die nächsten Ideen stehen schon an der nächsten Ecke!
Atessa

Dienstag, 23. Februar 2016

Ein Traum ist wahr geworden: Meine eigene Harfe

Über das Wochenende habe ich mit meinem Bruder meinen großen Traum verwirklicht: Wir haben meine Harfe gebaut! 

Seit Jahren wollte ich so gerne Harfe spielen, letztes Jahr hatte ich drei Monate Unterricht genommen und nach der ersten Stunde war klar: Ich will dieses Instrument lernen! Und als mein Bruder mir von den Harfenbaukursen der Klangwerkstatt  erzählte war klar: Wir bauen meine Harfe selbst.

Lange habe ich Verzierungen überlegt, Material gesammelt und mit meinem Bruder gesprochen und nun war es am vergangenen Wochenende in Bad Fallingbostel soweit und wir machten uns auf den Weg zu einem großartigen Wochenende!
Diese Teile bekamen wir, man könnte meinen, die Harfe ist ja schon fast fertig. Es musste aber doch noch so allerhand getan werden, Leisten anpassen, Löcher bohren, Säule und Hals einpassen...
Und natürlich wurden Schalllöcher entworfen, um die Saiten aufziehen zu können. Ich habe mich für Eichenblätter entschieden und dafür, die Rückseite Waldgrün zu beizen.
André sprach oft davon, dass es unsere ganz persönliche Seite der Harfe ist, die außer dem Spieler eigentlich keiner sieht. Und die sollen wir gerne ansehen. Bei mir gibt es also auf der Rückseite der Harfe diesen Überraschungseffekt :)
Die Rückseite mit den Schalllöchern musste nach der Bearbeitung auf den Korpus geleimt werden, für das Setzen der Leimzwingen hatten wir etwa zwei Minuten Zeit, da war Teamwork angesagt.
Irgendwann war dann die Zeit für die ersten weiteren Verzierungen gekommen. Mein Bruder beschnitzte und beizte den Sockel.
Und außerdem schnitzte er dieses wunderschöne Schwanenmotiv. Ich wollte unbedingt noch etwas haben, dass mit dem Ballett zu tun hat und dann fand ich dieses Motiv. Schließlich war ich im letzten Jahr einer der vier Schwäne =)
Nach dem Schnitzen und Einölen der Säule wurde eine Ölfarbe aufgetragen, die in den Vertiefungen zurückblieb, als man das restliche Öl von den erhöhten Flächen wischte.
Vorne habe ich auch noch einen Stein eingelassen, einen Malachit. Farblich ergänzt er die Rückwand perfekt, aber das war mir vorher nicht bewusst.
Die erste sitzende Saite– ein fast historischer Moment
Am letzten Tag ging es an das Zusammensetzen von Säule, Hals und Korpus. Und dann ans Saitenaufziehen, wovor die meisten von uns wirklich großen Respekt hatten. Im Endeffekt fand ich es doch nicht so schlimm, es hat lange gedauert (mit Pausen von etwa 11 bis 17 Uhr), aber irgendwann machte es fast Spaß, Knoten zu machen und die Saite zu spannen.

Und als André meine Harfe stimmte und das erste Lied auf ihr erklang, da war all die Anstrengung vergessen. Ein zauberhafter Augenblick.
Noch einmal ein Ausschnitt vom Abschlussfoto mit der Rückseite, leider ein wenig unscharf. Da stehen wir alle entspannt und glücklich zusammen, es war ein so toller Kurs!

Abends machten wir uns dann auf den gut zweistündigen Rückweg durch Regen und Wind Sturm. Zuhause angekommen habe ich die Harfe fast sofort aus ihrer Tasche befreit, wie angekündigt war sie total verstimmt, denn das Holz und die Saiten müssen sich erst einmal aneinander gewöhnen. Die nächsten Tage bin ich also noch mit regelmäßigem Stimmen beschäftigt.
Zu Hause habe ich heute die paar Augenblicke Sonnenlicht abgepasst, um noch einmal Detailfotos zu machen. Die Verzierung mit den Mondphasen habe ich nämlich noch gar nicht gezeigt. Ich hatte sie mir im Vorfeld von meinem Bruder anfertigen lassen, kleine gedrechselte Wunderwerke, die eine großartige Bereicherung für die Harfe sind.
Ich freue mich schon auf die ersten Bilder im Garten, im kompletten Sonnenschein.
Auch der obere Teil des Halses wurde verziert: Mein Bruder hat das Holz verschlungen-umwunden bearbeitet, eine außergewöhnliche Sache.
Auf diesem Bild kommt die Säulenzierde noch einmal gut zur Geltung. Das gesamte Holz wird noch stark nachdunkeln, darauf freue ich mich schon. Meine Harfe ist ein lebendiges Wesen, mit vielen Veränderungen im Laufe der Zeit.
Zum Abschluss noch einmal der Sockel. Ich bin jetzt fleißig am Üben und Stimmen, es klappt alles schon viel besser. Bald kann ich Andrés Wunsch nachgehen: 
Verschenkt so oft es geht Musik!

Ein ganz großes Dankeschön geht an meinen Bruder, der mir all meine Wünsche verwirklicht hat und mir ein traumhaftes Wochenende beschert hat. Es hat so viel Freude gemacht, konzentriert zu arbeiten, zusammen zu sitzen, zu feiern, zu entspannen. Gerne wieder:) Vielleicht baust du dir ja auch noch ein Instrument?

Herzlichst,
deine Schwester

Donnerstag, 11. Februar 2016

Frühjahrsboten aus Filz

Ich habe mal wieder ein paar kleine Figürchen des Ateliers "Der kleine Troll" gebastelt und bin sehr verliebt in jedes einzelne.
Die Schneeglöckchen haben einen Platz an meinem Weidenstrauß, da kann ich bald schon Holzeier hinzu hängen.
Die Kleinen sind wirklich schnell gemacht gewesen, wenn ich kleine Glocken finde werde ich sie noch innen einnähen, damit die Schneeglöckchen auch läuten können.
Als Überraschung hat mir meine Mama die Bastelpackung für das Narzissenkind von einer Messe mitgebracht.
Das hat ein wenig länger gedauert und bedauernswerter Weise hat es auch noch keine Narzisse in der Hand. Ich hatte vergessen ein Teil aus dem orangefarbenen Filz auszuschneiden, ein kleines, und den Rest entsorgt– heute morgen war die Müllabfuhr da.
Aber es wird noch seine Narzisse bekommen, bis dahin macht es sich auch zwischen den Tulpen ganz gut.
Nicht ganz so frühlingshaft ist die Kürbisblütenlampe, die ich im letzten Jahr von der Creativa als Bastelpackung mitgebracht hatte.
Sie hängt derzeit im Schlafzimmer und leuchtet sehr schon im Regal.
Meine Häkelblumen-Lichterkette hängt auch dort, sie wird wahrscheinlich einen neuen Platz bekommen, denn die Kürbisblüte reicht vollkommen aus.

Herzliche Frühlingsgrüße!
Atessa

Montag, 8. Februar 2016

Meine Hexenküche– Teil II: Ein Brotbacktag

Heute nehme ich euch einmal mit durch meinen Brotbacktag, den ich meistens für Samstag einplane.
Eigentlich sind es zwei Tage: Da ich meist mit Sauerteig backe und dieser einen Tag zum Reifen braucht beginne ich immer Freitagnachmittag damit, meinen Sauerteig aus dem Kühlschrank zu holen und ihn auf Zimmertemperatur kommen zu lassen.
Aber auch Hefeteige mit geringem Hefeteig werden mit einem Vorteil hergestellt und benötigen mindestens diese Vorlaufzeit ;)
Spätestens jetzt entscheide ich auch, was ich überhaupt backen möchte, da ich ja wissen muss, wie viel Sauerteig ich benötige. An diesem Wochenende war das ein Dinkelbrot aus Pöts Sauerteigbackbuch, "Der Sauerteig - das unbekannte Wesen", Marlas Schwarzer Hamster und das Schokobrot aus dem "Brotbackbuch Nr. 1" von Lutz Geißler.
Ich führe meine Sauerteige (einen Weizen- und einen Roggensauerteig) nach der Detmolder Einstufenführung und hatte damit bisher nie Probleme. Abends nach dem Balletttraining bereite ich immer alles für die Brote vor, gegen 19.30 Uhr in etwa.
Für den schwarzen Hamster wird außerdem ein Quellstück hergestellt, dafür röstete ich dieses Mal Sonnenblumen- und Kürbiskerne. Ein Kochstück hatte ich bereits im Vorfeld vorbereitet und eine Menge gekochtes Getreide eingefroren, so musste ich das nicht mehr vorbereiten.
Quellstück mit vielen guten Zutaten
In den Hamster kommen so viele gute Sachen, es ist wirklich eins meiner liebsten Brote. 
Am Samstagmorgen (normalerweise gegen 8 Uhr) nehme ich von den Sauerteigansätzen wieder ungefähr 100 g ab, um für den nächsten Backtag etwas zu haben.
Dann kommen die restlichen Zutaten zum Sauerteig.
Meine "Knetmaschine" übernimmt meistens das Kneten für mich, in der Zeit kann ich die anderen Teige weiter vorbereiten.
Dann kommen die Schüsseln auf die Heizung und dürfen 1/2 bis 2 Stunden gehen, je nach Rezept, Temperatur und "Sauerteigstimmung".
Oft reicht eine halbe Stunde aus, dann werden die Brote in die gefetteten Formen gefüllt und kommen  wieder auf die Heizung, dieses Mal für mindestens 2 Stunden, aber da beobachte ich die Teige auch genau und gebe ihnen mehr Zeit, wenn es notwendig ist. 
Sauerteigbrote kommen immer in den vorgeheizten Backofen, darum achte ich auch darauf, nach etwa anderthalb Stunden den Ofen vor zu heizen, ich kann nur empfehlen, ein Ofenthermometer zu benutzen ;)
Bisher habe ich fast alle meine Brote auf die gleiche Weise gebacken und noch keine Nachteile feststellen können: Ich heize auf 250°C vor, schiebe die Brote ein und nach 10 Minuten schalte ich auf 200°C runter und backe kleinere Brote (wie den Hamster) für weitere 30 Minuten, größere 35- 40 Minuten.
Das alles gilt (bei mir) aber nur, wenn ich Sauerteigbrote backe. Wenn ich reine Hefebrote backe, dann halte ich mich an das Rezept bezüglich Temperatur und Backzeit.
Oben könnt ihr das Ergebnis des letzten Backtages sehen. Das Schokoladenbrot habe ich sogar im Gärkörbchen gehen lassen, das hatte ich schon lange nicht mehr gemacht, dabei liebe ich die runde Form.
Oben könnt ihr noch den Hamster und das Dinkelbrot angeschnitten sehen, beide sind unglaublich lecker geworden. Aber auch das Schokoladenbrot findet großen Anklang, mein Liebster isst es am liebsten nur mit Alsan, aber auch mit einem herzhaften Aufstrich ist es lecker.

Normalerweise backe ich zwei Brote, ich hatte nur unglaubliche Lust, dieses Schokoladenbrot auszuprobieren und so wurde es ein sehr brotreiches Wochenende, da meine Mama auch noch Focaccia gebacken hatte.

Herzliche Grüße,
Atessa

Sonntag, 7. Februar 2016

Schokoladenkuchen mit Sauerteig

Weil ich so begeistert bin gibt es heute einen kurzen Post: Ich habe einen Schokoladenkuchen nur mit Sauerteig gebacken!
Das Rezept ist von Pöt, hier könnt ihr es im Forum nachlesen, ich habe mir inzwischen Pöts Sauerteigbackbuch zugelegt, eine schöne Fundgrube an Rezepten.

Besonders neugierig machte mich das Rezept für einen Schokoladenkuchen, weil ich mir nicht richtig vorstellen konnte, dass der Kuchen nur mit Weizensauerteig funktionieren würde.
Aber es funktionierte, auch wenn der Teig in der Form nicht richtig aufgehen wollte, so bekam er im Ofen noch etwas Trieb und ist zu einem wirklich leckeren, lockeren und saftigen Kuchen geworden. Er schmeckt anders als ein Backpulverkuchen, aber wirklich sehr lecker! Ich werde das Rezept bestimmt noch einmal backen und auch einen Marmorkuchen versuchen.

Wegen des Sauerteiges benötigt man natürlich etwas Planung im voraus, zum spontanen Backen eignet er sich nicht.
Beim Backen bin ich anders vorgegangen und habe das Rezept natürlich vegan gebacken (und den Zucker etwas reduziert), darum schreibe ich es für euch noch einmal auf:
  • 200 g Weizensauerteig (am Vorabend mit Hafermilch angesetzt, Einstufenführung)
  • 200 g Rohrzucker
  • 100 g Margarine
  • 3 EL Leinsamen gemahlen
  • 200 ml Hafermilch, leicht erwärmt
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Salz
  • gemahlene Vanille
  • 30 g Kakao
  • 400 g Dinkelmehl (ich hatte keinen Weizen mehr)
  • 90 g Zartbitterschokolade, fein gehackt

Zuerst habe ich die Margarine und den Zucker mit dem Sauerteig verrührt, anschließend gab ich die Leinsamen, Zimt, Salz und Vanille dazu und rührte die Zutaten unter. Das Mehl und den Kakao habe ich zuerst gemischt und dann mit der Hafermilch zusammen unter die Sauerteigmischung gerührt. Zuletzt wurde die Schokolade untergehoben.

In einer gefetteten Kastenform sollte der Teig 1-2 Stunden ruhen, bei mir ist er leider auch nach 3 Stunden nicht sonderlich aufgegangen, sodass er bei mir erst nach insgesamt 3,5 Stunden in den vorgeheizten Backofen bei 180°C kam (vielleicht hätte ich ihm noch mehr Zeit geben sollen?). Aber da muss jeder seinen Teig selbst beobachten, Sauerteig ist schließlich lebendig und verhält sich immer etwas anders.
Im Ofen ist der Teig noch ordentlich aufgegangen, obwohl ich da totale Bedenken hatte.
Nach 40 Minuten und der gelungen Stäbchenprobe war der Kuchen endlich fertig.

Das Ergebnis ist wie schon beschrieben ein schmackhafter und etwas anderer Schokoladenkuchen, das werde ich gewiss noch weiter ausprobieren und am "süßen Backen mit Sauerteig" dran bleiben!
Herzlichst,
Atessa