Dienstag, 24. Mai 2016

Gestrickte, pflanzengefärbte Kissenbezüge/ Endlich Geschafftes

Meine Mama hat aus einigen meiner pflanzengefärbten Wollknäuel die Kissen meines Sofas bestrickt. Vorher hatten sie den Rosenbezug des alten Sofas, den ihr immer noch am Rand sehen könnt. Aber so mit den Kissen ist er sogar erträglich :) Und da das Sofa so unglaublich bequem ist, wird es auch nicht ersetzt^^
Aus der braunen Wolle (mit grünen Walnussschalen gefärbt) wollte ich unbedingt ein Kissen mit Eulen drauf und es gefällt mir so gut! Die Rückseite bildet eine solargefärbte Wolle...
Alles, was Grüntöne hat, wurde mit roten Zwiebelschalen gefärbt.

 Dieses große Kissen ist auch so schön weich und hat eine ganz tolle Farbe.
Der Petrolfarbton oben ist mit schwarzen Stockrosenblüten erreicht worden. Falls meine Stockrosen im nächsten Jahr blühen, wird diese Färbung mal wiederholt, das muss doch noch intensiver gehen :)

 Normalerweise steht aber meine Harfe vor dem Sofa...
Und für die habe ich auch endlich einen Stimmschlüsselhalter gemacht. Grüne Wolle (hatte ich von der Creativa 2015 mitgebracht), Häkelnadel und ein brüderlicher Knopf. Die Idee habe ich von der Klangwerkstatt, die diese Halterungen aus Leder anbietet. Ich bin schon ganz aufgeregt, Anfang Juni bekommt meine Harfe nämlich schon endlich ihre Haken angebracht, dann kann ich ohne große Mühen die Tonarten wechseln. Bisher habe ich eigentlich noch alle Stücke in C-Dur, das wird dann doch irgendwann langweilig =D
Außerdem habe ich es endlich geschafft, einen ordentlichen Halter für meinen Küchen-Schriftzug zu basteln. Mein Bruder hat die Form ausgesägt und ich habe den Halter noch angemalt. Er ist mit Patafix immer runter gefallen...fixiert wohl doch nix. Aber jetzt ist das Problem ja zum Glück Vergangenheit :)

Sonntag, 22. Mai 2016

Maiglöckchenmädchen und mein liebster Ort zum Handarbeiten

Das Maiglöckchenmädel ist schon im letzten Jahr entstanden, aber es hat es gar nicht auf den Blog geschafft. Meiner Mama hat es so sehr gefallen, dass ich es ihr im letzten Jahr geschenkt habe und gestern überraschte ich sie mit ein paar frische Maiglöckchen, die ich dazu stellte.
Mit dem Gesicht bin ich nicht so zufrieden, aber wenn man die roten Haare schön verwuschelt, dann fällt es nicht so auf und sieht doch ganz niedlich aus.
Außerdem wollte ich euch meinen liebsten Handarbeitsort zeigen: Meinen Teetisch. Ich arbeite so gern auf dem Boden und mit einer Schale Tee in Reichweite geht das noch besser. So ist es am Wochenende fast schon ein Ritual geworden, dass mein Liebster und ich morgens Teetrinken und nun auch beide Handarbeiten, im Hintergrund Musik oder ein Hörbuch, ein schöner, gemütlicher Start in den Tag!

Herzliche Grüße,
Atessa

Donnerstag, 19. Mai 2016

Wenn Mann stickt gibt es Häschen

Seit Ostern ist mein Liebster mit dem Stickfieber infiziert. Und zwei Bilder sind sogar schon entstanden, beide aus dem Frühlings-Heft von Christiane Dahlbeck.
Das Bild "Auszeit", wo der Hase Rast auf einem großen Ei macht, hat mein Liebster als erstes gestickt. Sogar bei dem Farbverlaufsgarn, bei dem man ja jedes Kreuz einzeln sticken muss, hat er tapfer durchgehalten! Ich bin schon ein bisschen stolz...
...und gleich hinterher stickte er das Motiv mit der Pusteblume, extra für mich, weil ich Pusteblumen so liebe.
Die einzelnen Schirme hat er in unterschiedlichen Farbtönen gestickt, so sind sie noch lebendiger.
Beide Motive hängen nun bei mir im Flur und erfreuen mich jedes Mal, wenn ich die Treppe rauf oder runter gehe.
Dankeschön, mein Lieber <3

Das nächste Projekt ist auch schon begonnen und dieses Mal sind es keine Häschen. Aber so viel kann ich verraten: Das Motiv beinhaltet ganz viele Blautöne und ist auch von Christiane Dahlbeck.

Herzliche Grüße,
Atessa

Mittwoch, 18. Mai 2016

Fladenbrot– wie backe ich dich nur vollkornig?

Das Fladenbrot-Rezept von Lutz Geißler aus dem Brotbackbuch Nr. 1 hat mich schon lange gereizt, da der Teig mit 4 g Hefe angesetzt wird und einen Tag im Kühlschrank verbringt.
Natürlich wollte ich kein gekauftes Mehl verwenden, sondern mein selbstgemahlenes, wohlwissend, dass das Brot dann nicht so fluffig wird, wie man es von den Fadenbroten kennt, die man im türkischen Laden kaufen kann.
Mein erster Versuch war zwar sehr lecker, aber von Fluffigkeit war wirklich gar nichts zu sehen.
Den zweiten Versuch seht ihr oben: Es ist gekauftes Mehl (1050), ich wollte sehen, was überhaupt möglich ist mit dem Rezept und wo ich hin arbeiten kann, wenn ich mein eigenes Mehl nehmen möchte. Meine Güte, war das lecker und fluffig, mit richtig schönen großen Lufteinschlüssen, wie ihr sehen könnt. Es ließ sich auch gut reißen und war einfach traumhaft.
Beim zweiten Versuch habe ich also mein Mehl gesiebt und einiges an Kleie rausgenommen, aber es wurde trotzdem nicht so fluffelig. Direkt über meiner Signatur auf dem letzen Bild liegen noch zwei Ecken von diesem Brot, alles andere sind die fluffigen 1050er-Stücke.

Hat jemand sich schon einmal an Vollkorn-Fladenbrot versucht oder andere Tipps?
Herzlichst,
Atessa

Dienstag, 17. Mai 2016

Wildpflanzenjagd für die Tiere

Auf meine morgendlichen Laufrunden nehme ich derzeit immer mindestens einen Stoffbeutel mit und sammle Futter für meine lieben Langohren. Wildpflanzenkenntnis ist schließlich nicht nur für das eigene Wohl von Nutzen, auch meine Kaninchen profitieren stark davon.
Heute morgen habe ich aber auch die Blüten der Eberesche gesammelt, für (Husten-) Tees und zum Räuchern.
Unter dem weißen Blütenberg befinden sich die Kräuter, die meine Langohren wohl inzwischen schon verputzt haben: Spitzwegerich, Gänsefingerkraut, Wiesenbärenklau, Taubnessel, Gundermann, Beifuß, Goldrute, Günsel, Hirtentäschel und was mir sonst noch über den Weg gelaufen ist, Sauerampfer in geraumen Mengen und Löwenzahl natürlich ;)
Ich dachte, es ist mal an der Zeit, euch die Hüpfer ein bisschen vorzustellen, zumal am Wochenende Verstärkung dazu gekommen ist.
Da wäre einmal Nüsschen, mein ältestes Langohr mit etwa zehn Jahren. Am liebsten futtert sie Sauerampfer und Giersch, sagt aber auch zu Minze und Zitronenmelisse nicht nein. Nüsschen wurde bei uns geboren und ist leider inzwischen das letzte Häschen, dass bei uns geboren und aufgewachsen wurde.
Die beiden Schlappohren sind Lotte und Keks. Lotte ist die hellere Dame, sie futtert ausnahmslos alles und ist eine der ersten an der Futterstelle. Wenn man nicht aufpasst, futtert sie einem auch den Finger weg =D
Keks ist da ganz anders, sie nimmt einem ganz vorsichtig das Futter aus den Fingern. Eine etwas langsame und genüssliche Esserin.
Zwiesel lebt seit Ostern bei uns, ein ganz quirliges junges Kaninchen. Sie bringt ganz schön Leben in den Hasenstall und springt immer auf den "Hochsitz", dort ist wohl ihr liebstes Domizil.
Seit dem Wochenende leben Wuschel und Bambi bei uns. Es ist vermutlich nicht schwer zu erraten, wer Wuschel ist =D
Wuschel muss demnächst geschoren werden, er ist mein erster Teddyzwerg, ich bin gespannt, wie sich das Langhaar in unserem Stall macht. Bisher fegt er wie ein Wischmop durchs Gehege und ist noch etwas schüchtern.
Genauso wie Bambi, die von der Vorbesitzerin Mini genannt wurde. Aber als ich sie sah, war sie wie ein kleines Reh und musste also Bambi getauft werden. Wobei ich mit den Namen noch nicht ganz sicher bin, erst einmal muss ich die Tiere noch näher kennen lernen.
 Wuschel hat sogar blaue Augen und ist der Papa von Bambi.
Leider haben sie noch gar nicht richtig Gelegenheit bekommen, die Buddelecke zu erkunden, aber sie leben sich so langsam ein und heute morgen kamen sie sogar zu den anderen Tieren an die Futterstelle...
...und wären vermutlich auch dort geblieben, hätte das Zwieselchen sie nicht wieder vertrieben. Was bilden sich diese jungen Häschen eigentlich immer ein? =D

Samstag, 14. Mai 2016

Schachbrettblume im Garten

 Einfach mal so in unserem Garten gewachsen: Eine Schachbrettblume!
Sie ist die Blume meines Geburtsjahres gewesen, eine in Deutschland geschützte Pflanze. Als Kind habe ich mir immer gewünscht, eine mal "live" zu sehen. Besonders die geschützten Pflanzen hatten es mir schon früh angetan und ich wollte alle retten =)
Man nennt sie auch Kiebitzei und in dem Vogelbuch, das ich habe, ist die Farbgebung und die Musterung des Kiebitz-Eies auch sehr ähnlich gemalt. Wenn ich allerdings die Googlebildersuche benutze, dann finde ich die Ähnlichkeit gar nicht mehr so stark gegeben. Für mich sieht die von der Sonne durchleuchtete Blume wie ein wunderschönes Fenster aus.
Wo sie bloß herkommt? Keiner von und hat sie in den Garten gepflanzt und ich habe bei uns im Wald auch noch keine gesehen, sodass ich mich wirklich frage, wie sie es in unseren Garten geschafft hat.

Ein schönes Wochenende!

Donnerstag, 5. Mai 2016

Rezeptempfehlung: Rosinenstuten mit Sauerteig

Das süße Backen mit Sauerteig geht in die nächste Runde: Nach dem Schokoladenkuchen und Rosinenzopf habe ich nun den Norddeutschen Rosinenstuten gebacken. Der Link führt zum Sauerteigforum, in dem das Rezept zu finden ist.
Ich habe lediglich Milch, Butter und Honig durch Mandelmilch, Magarine und Reissirup ersetzt, sowie statt der Eier 3 EL Leinsamen mit dem Mehl zusammen gemahlen und mehr Flüssigkeit zum Teig gegeben.
Natürlich ist mein Stuten kein fluffig-hüpfendes Wesen geworden, schließlich benutze ich das volle Vollkornmehl, frisch gemahlen. Aber der Teig ist auch nicht sitzen geblieben, trocken oder ungenießbar.
Mein Paps ist dabei der absolut verlässliche Indikator: Nimmt er sich ohne was zu sagen nach (oder im Optimalfall sagend "ooooooch haben wir da noch ein Stück für mich?"), dann schmeckt´s definitiv.
Mir hat dieses süße Brot auch gefallen, vielleicht siebe ich mal tatsächlich mein Mehl aus und backe einen Stuten aus feinem Mehl. Interessieren würde mich das ja schon :)
Außerdem habe ich mal wieder ein Cookie-Rezept ausprobiert: Macadamia-Ingwer-Knusperkekse. Allerdings ohne kandierten Ingwer, den hatte ich nicht mehr. Dafür aber mir Orangeat und Schokotropfen– wenn schon anders, dann richtig anders. Sehr schmackhaft, bestimmt auch mit Ingwer. Wird nochmal "Original" gebacken ;)

Dienstag, 3. Mai 2016

Natsume– Aufbewahrung des Matcha

Heute kommt mal wieder ein Bericht über eines meiner anderen Hobbys, den Tee. Bei Yemin erfahrt ihr mehr ;)
Seit ein paar Wochen bin ich vermehrt dem Matcha zugewandt, das liegt am wärmeren, frühlingshafteren Wetter und der Kraft, die damit zusammenhängt. Für mich passt der Matcha nicht in den Winter.
Aber jetzt habe ich die letzten Reste aus den Dosen zusammengekratzt und getrunken, bevor ich mir neuen bestellte (mein liebster Matcha ist bisher von Koyamaen).
Übrig bleiben dann immer die Dosen, die ich zu schade zum Wegwerfen finde. Meist bewahre ich Kräuter, Gewürze, Räuchermischungen... darin auf, aber dieses Mal fragte ich meinen Bruder, ob er nicht erst eine Dose drumherum drechseln könnte.
Die "original" japanischen Natsume, die traditionellen Dosen für Matcha, sind normalerweise komplett aus Holz, Steinzeug, Porzellan oder die modernen auch aus Kunststoff. In meine Natsume ist jetzt die Metalldose eingelassen, sodass sie nun sogar luftdicht schließt. Allerdings kann die Holzdose wohl nicht in den Kühlschrank, deshalb ist die Haltbarkeit des Tees trotzdem nicht so lange und ich bewahre den Matcha nur in kleiner Menge in der Dose auf.
Generell ist die Natsume auch nicht zur langen Lagerung des Tees gedacht, sondern für die Teezeremonie. Gelesen habe ich, dass man den Tee ohne Kühlung 2-3 Wochen gut darin aufbewahren kann.
Für die längere Lagerung nutzt man eine Chazutsu, eine Dose mit zweitem Schließdeckel im Inneren. In solchen Dosen aus Metall lagere ich meine Oolong-Tees.
Weil eine Dose nicht lange allein bleiben kann, hat mein Bruder mir ganz schnell noch eine zweite Dose gedrechselt, dieses mal für eine 20 g Portion Matcha ;)
Die größere 40 g Dose ist aus Eibenholz, die kleinere vermutlich aus Amaranth.
Wie gut, dass man auch andere Dinge super in den Dosen aufbewahren kann, so viel Matcha kann ich mir weder leisten noch vernichten =D Außer, Yemin kommt und überfällt mich, aber da wir dann ja doch lieber andere Tees zusammen trinken, ist das doch nicht ganz so wahrscheinlich.

Herzliche Grüße,
Atessa