Freitag, 31. März 2017

Projekt Hexenbalkon III: Neues und altes wächst

In den vergangenen zwei Wochen sind die Pflanzen auf dem Balkon alle schon ordentlich gewachsen.   Der Kapuzinerkresse konnte man fast beim Wachsen zusehen, so schnell wächst sie.
Endlich sind auch die Kräuterwichtel von der Töpferei Langerwehe  eingezogen, die mir mein Bruder geschenkt hat. Ich habe mich schon so auf sie gefreut =)
Die Petersilie ist inzwischen auch ausgetrieben und durfte aus dem Gewächshaus in eine Palette einziehen, um Platz für neue Anzuchten zu machen.
Inzwischen habe ich auch zwei kleine Taschentöpfe bepflanzt. Ganz oben wächst Dill und in den Seitentaschen hauptsächlich Salat und zweimal Kapuzinerkresse. Sollte der Frost noch einmal kommen kann ich sie einfach schnell in die Wohnung holen.
Im Gewächshäuschen treibt der Koriander unterdessen schon die ersten richtigen Blätter nach den Keimblättern und die Gewürztagetes ist auch schon gut gekommen. Ich hatte drei verschiedene Farben (Rot, Gelb, Orange) bei Rühlemann bestellt, eine ist gar nicht ausgetrieben...nur leider habe ich keinen Vermerk gemacht, welche es ist. Ich hoffe, dass ich noch Gelb und Rot habe =)
Färberkamille und Echte Kamille bilden auch schon die ersten richtigen Blätter. Außerdem habe ich jetzt noch Kohlrabi gesät, da bin ich total gespannt, ob das was wird. 
Ich habe so viele Jungpflanzen, dass ich auch so einige meinen Eltern in den Garten pflanzen werde. Von der Mauretanischen Malve zum Beispiel, aber auch Kamille wird bei ihnen einziehen.
Für mich ist es auch immer sehr spannend zu sehen, wie schnell die Pflanzen wachsen und sich verändern. Der Waldmeister und die Zitronenmelisse sind gut angewachsen und haben sich schon ordentlich gestreckt.
Und dann kam gestern sehnlichst erwartet (aber viel früher als gedacht) meine Pflanzenbestellung von Rühlemann an. Für den Traum von einem richtig spannenden Hexenbalkon habe ich mir eine Bestellung dort gegönnt und so einiges bestellt. Eine zweite Lieferung wird im Mai kommen, da ich einige empfindlicheren Pflanzen bestellt habe.
Die Pflanzen waren dick mit feuchter Holzwolle zugedeckt und die einzelnen Töpfchen mit nassem Papier eingewickelt.
Ich musste sie natürlich alle ganz schnell befreien und habe mich an ihrem Anblick erfreut. Ehrlich gesagt hatte ich zwar irgendwie gedacht, dass die Pflanzen (vor allem die Lavendelsorten) schon größer geliefert werden, aber eigentlich war es ja klar, dass Jungpflanzen versendet werden. Dementsprechend war ich erstaunt, wie klein das Paket war. Aber die Pflanzen sind alle in einem guten Zustand, einige etwas geknickt von der Reise und etwas schlaff, aber heute haben sie sich schon erholt und wieder aufgerichtet:
Klar, das Lungenkraut, das ich bestellt habe, das zeigt seine Schönheit erst im nächsten Jahr. Aber man kann noch schön die Blüten erkennen. Ich liebe die Pflanze sehr, aber hier in der Nähe habe ich sie noch nicht entdeckt und ich mag es nicht so sehr, erst weiter fahren zu müssen. Das Lungenkraut wird vermutlich auch in den Garten meiner Eltern wandern.
Jetzt warten die Pflanzen darauf, dass ich sie einpflanzen werde. Das werde ich morgen tun, denn nach der Empfehlung von Rühlemann soll man den Pflanzen drei Tage Zeit geben, sich an einem hellen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung zu erholen. Das passt mir zeitlich auch ganz prima =)

Der nächste Hexenbalkonbericht wird also über das Einpflanzen sein und dann werde ich auch genauer zeigen, was ich alles erworben habe.

Bis dahin wünsche ich euch schon einmal einen schönen Start in das Wochenende!
Atessa

Samstag, 25. März 2017

Seifenhexerei V: Kaffee, Kuchen und Pralinen...

Mit meiner Mama habe ich kurz vor Weihnachten diesen lustigen Seifenkuchen gebacken gerührt. Klingt groß, ist in Wahrheit aber nur so groß wie eine normale Cremedose, in die wir den Seifenleim gefüllt haben. Die Seife duftet lecker nach Vanille und obendrauf ist Zimt gestreut, einfach weil es hübsch aussieht. Zum Reinbeißen eben ;)
Kaffeeseife haben wir auch gleich neu gemacht, dieses Mal ganz ohne Kaffeesatz, weil mir das zu stark gepeelt hat. Die ist ein beliebter Küchenhelfer, wo wir so gerne mit Knoblauch und Zwiebeln kochen =)

Pralinen gibt es auch noch zu sehen, aber Pralinen für die Haare. Die Shampoobars sind alle nach alten Rezepten hergestellt, neu ist allein, dass ich mit Farbe und Duft experimentiert habe. Die Farben sind ganz nett, haben jetzt aber auch keinen Mehrwert. Abgehakt unter der Kategorie "Hab ich mal gemacht". Und Duft...hmhm. Ich glaube ich bin es einfach gar nicht mehr gewohnt, mich mit duftendem Shampoo zu reinigen. Gefällt mir auch überhaupt nicht mehr. Der Liebste findet es super...ich nutze dann mal die weniger stark bedufteten Sorten.
Von Yemin hatte ich zum Aufbrauchen das Kräuter Haarwaschpulver von Khadi bekommen. Das duftet auch nach etwas...aber nicht so unangenehm.
Beim nächsten Mal gibt es wieder unbeduftete Shampoos :)

Montag, 20. März 2017

Meine "Milch"-Kuh: Der Vegan Star Vital

Lieblingszutaten: Mandel, Hafer, Kokos
Puh, dieser Beitrag wartet seit dem Start meines Blogs. Aber irgendwie...hatte ich nie Lust ihn zu schreiben, Fotos waren gemacht, eigentlich hätte ich nur noch ein bisschen was dazu schreiben müssen. Aber was lange währt...währt gut! Ich habe nämlich endlich mein absolutes Lieblingsrezept für Pflanzenmilch gefunden.
Im folgenden Text werde ich häufiger von Milch sprechen, wo eigentlich von Pflanzendrink die Rede ist. Manche Personen mögen sich darüber aufregen, dass ich etwas Milch nenne, was keine ist. Ich bitte das zu entschuldigen, aber das Wort "Drink" hat sich einfach nicht in meinen Wortschatz integrieren wollen und da ich hier so schreibe, wie ich größtenteils spreche, habe ich es so gelassen =D

Aber der Reihe nach. Als ich angefangen habe, mich vegan zu ernähren, habe ich viele Pflanzendrinksorten ausprobiert. Ganz lange war ich mit dem Kölln Haferdrink sehr zufrieden. Der war von allen Sorten der einzige, den ich auch pur mochte.
Dann hat mir mein Paps den Vegan Star geschenkt, ein Gerät zur Herstellung von Pflanzenmilch. Das Vorgängermodell von dem, dass ich euch heute zeigen werde. Der hat mir fünf Jahre treu die Milch gemacht und dann plötzlich den Geist aufgegeben.
Da ich aber auf das tolle Gerät auf keinen Fall verzichten mag, durfte der neue Vegan Star Vital einziehen. Und über den schreibe ich dann endlich heute, wo ich seit ein paar Wochen mein absolutes Lieblingsdrinkrezept gefunden habe.
Das Gerät ist schon ziemlich schick, auch wenn man jeden Fingerabdruck auf dem Edelstahl sehen kann ;) Da der Vegan Star eigentlich mindestens zweimal die Woche für frische Milch sorgt, steht er in einem offenen Regal direkt griffbereit. Ich finde es fürchterlich, wenn ich erst das Gerät, was ich brauche, irgendwo raus kramen muss. Dann würde ich es ja doch nicht benutzen.
Das ist der obere Aufsatz mit dem Mixwerk. Der alte Vegan Star hatte darum noch einen Korb. Wofür weiß ich nicht...
Bei dem Vegan Star Vital kann man zwischen fünf Programmen wählen. Die ersten beiden sind nur für Sojabohnen, eingeweicht oder trocken (wenn es schnell gehen muss). Einweichen ist eigentlich die gesündere Variante, aber manchmal braucht man ja ganz fix die Milch. Dafür ist das prima.  Das dritte Programm benutze ich eigentlich immer, damit kann man Getreide- und Nussmilch herstellen, aber auch Suppen. Mit dem vierten Programm funktioniert das genauso, allerdings wird die Flüssigkeit nicht so hoch erhitzt. Ich benutze das vierte Programm nur wenn ich weiß, dass ich die Milch schnell verbrauchen werden, da sie sich nicht so lange hält. Das fünfte Programm erhitzt nicht, es mixt die Flüssigkeit nur ordentlich durch. So kann man auch Smoothies oder rohe Pflanzenmilch herstellen.
Mein liebstes Rezept besteht (derzeit) aus 1/3 Mandeln, 2/3 Haferkernen und etwa 1/3 Kokosflocken und Programm drei. Ich liebe einfach Mandelmilch, aber da Mandeln so teuer sind mische ich sie mit Hafer. Das Rezept schmeckt auch ohne Kokosflocken sehr lecker, aber ich finde, dass es das ganze noch cremiger macht.
Der Messbecher ist übrigens von dem alten Vegan Star, da der neue Messbecher nicht ganz so stabil ist und mir nicht so gefällt. Auch das Material des weißen Behälters für das Abseihen der Milch ist aus einem weicheren Kunststoff und hat keinen Ausguss, sodass ich weiterhin den alten verwende. 
Manchmal weiche ich die Zutaten für mein Lieblingsrezept vorher ein, dann wird die Milch noch cremiger. Aber auch so ist die Konsistenz prima. Ich wähle zum Schluss immer noch einmal das fünfte Programm aus, sodass die Milch noch einmal komplett durchgemixt wird.
Dann seihe ich die Milch durch das mitgelieferte Sieb ab. Wenn ich die Milch nur zum Backen benötige lasse ich das auch manchmal, denn im Teig merkt man nichts von den gröberen Stückchen.
Allzu viel ist es auch gar nicht bei Nussmilch, was da anfällt. Das kann man prima als Zwischensnack mit Sirup oder Marmelade löffeln, oder zum Frühstück mit ins Porridge oder Müsli geben. Bei Sojamilch bleib viel mehr übrig und das mag ich auch so nicht essen, gelegentlich verbacke ich es. Sojamilch wird aber bei uns eher wenig hergestellt, der Liebste mag auch lieber Nussmilch.
Die abgeseihte Milch fülle ich immer in die leeren Smoothieflaschen von true fruits und lasse sie abkühlen, bevor sie in den Kühlschrank zur Aufbewahrung kommt. Da hält sie sich geschlossen etwa fünf Tage, kleinere Reste schlagen schneller mal um, insbesondere wenn sie zwischendurch längere Zeit in der Wärme gestanden haben. Wie gekaufte Pflanzendrinks muss man die Flasche vor Gebrauch gut schütteln, da sich die Bestandteile im Kühlschrank voneinander trennen.

Insgesamt möchte ich den Vegan Star Vital wirklich nicht mehr missen. Sojamilch funktioniert hervorragend, mit der kann man sogar ganz klasse Mayonnaise herstellen (das macht meine Mama immer). Reine Hafermilch ist etwas schleimig, aber reine Mandelmilch schmeckt großartig (ist aber teurer, wenn auch nicht so teuer wie gekaufte!). Dinkelmilch schmeckt uns noch ganz gut, die ist wohl die günstigste Milch. Haselnussmilch ist auch ganz lecker, muss aber gesüßt werden, finde ich. Bei all diesen Sorten verwende ich immer einen Messbecher voller Zutaten (oder etwas mehr, wenn ich eine noch gehaltvollere Milch haben möchte) und fülle bis zu maximalen Wassergrenze auf. 
Was ich gar nicht mag ist Reismilch. Reis mache ich höchstens mal in Kombination mit Sojabohne, wenn ich eine leichtere Milch haben möchte (was aber nicht sehr oft vorkommt). 
Eine weitere Sache, die noch ausgiebig getestet werden muss, ist die Suppenherstellung. Einmal gab es eine Fenchelcremesuppe, die war auch sehr lecker. 
Das tolle ist einfach, dass man die Zutaten nur rein schmeißen muss, ein Programm anstellt und das fertige Produkt hat. Kein Umrühren, kein Anbrennen, währenddessen kann ich prima was anderes anstellen.

Zum Beispiel diesen Post schreiben ;)
Herzliche Grüße,
Atessa

Mittwoch, 15. März 2017

Projekt Hexenbalkon II: Für Nährstoffe will gesorgt sein – Das Wurmcafe´

Ich habe seit dem Wochenende neue Haustiere: Kompostwürmer. Schon seit langem steht auf meiner Wunschliste eine Wurmkiste, in der ich meine Küchenabfälle selbst kompostieren kann. Die Idee zu dem "Wurmcafe´", wie es auch niedlicherweise genannt wird, habe ich von Shia, die auf ihrem Blog Wasteland Rebel im letzten Jahr über ihre Wurmkiste berichtet hat. Das hat mich total fasziniert und mir war klar, dass ich irgendwann auch Würmer haben will.

Klar war natürlich von Anfang an, dass das Wurmcafe´selbst gebaut wird (Hallo Brüderchen!). So passt es auch ganz hervorragend in eine Ecke in unserem Flur, direkt gegenüber der Küche.
Es ist schon ziemlich praktisch, wenn man einen Metaller als Vater hat, der hat mir nämlich das Innere für die Wurmkiste gebaut. Würde die Kiste nur aus unbehandeltem (wichtig für die Würmer) Holz bestehen, würde sie sich mit der Zeit zersetzen. Und ich setze ja auf Langlebigkeit, jetzt kann mich die Kiste mein ganzes Leben lang begleiten ;)
Zuunterst kommt eine Schicht angefeuchtete Pappe und Zeitungspapier. Shia beschreibt sehr schön, wie sie beim Einrichten der Wurmkiste vorgegangen ist.
Dann kamen schon die Würmer inklusive Substrat dazu. Ich habe sie bei Wurmwelten bestellt, da es noch zu kalt im Kompost meiner Eltern war, um Würmer zu finden. Allerdings wurde es wenige Tage nach Ankunft der Wurmwelt-Würmer so warm, dass ich noch eine ganze Ladung Würmer von meinem Paps dazu bekommen habe. Inklusive Kellerasseln und anderem Getier, das bei der Zersetzung der Küchenabfälle behilflich ist.
Mit bestellt habe ich auch noch Hanfmatten, die passend zugeschnitten die Wurmseite abdecken.
Ein bisschen Futter haben die lieben Würmchen auch gleich bekommen, schön klein geschnitten (dann geht die Zersetzung fixer, was jetzt am Anfang gut ist).
Und Gute Nacht liebe Würmer!
Ja aber wieso gehört die Wurmkiste zum Projekt Hexenbalkon? Die Würmer verwerten die Küchenabfälle wie auf dem Kompost zu nährstoffreichen Wurmhumus, den ich für meine Pflanzen als Zugabe nutzen kann. Außerdem entsteht beim Kompostieren Flüssigkeit, die sich in einer eingebauten Schublade unten drunter sammelt. Das nennt sich, passenderweise für mich, Wurmtee, und kann verdünnt als Flüssigdünger eingesetzt werden.
Düngen ist eine Sache, mit der ich mich bisher wenig auseinander gesetzte habe. Entweder, eine Pflanze wuchs, oder sie wuchs nicht. Dieses Jahr möchte ich aber gerne größere Ernteerträge haben und mit meinem von den Würmern produzierten Dünger wird bald fleißig experimentiert :)

Jetzt ist es also offiziell: Atessa spinnt nicht nur, nein, sie hat auch noch Würmer =D


Montag, 13. März 2017

Projekt Hexenbalkon 2017 I: Erste Vorbereitungen

Um mich zum Bloggen zu motivieren mal ein bisschen Leben in meinen Wald hier zu bringen starte ich heute das Projekt Hexenbalkon. Meine liebe Mama hatte den Balkon schon mit Blumenkästen verschönert, bevor wir überhaupt richtig in die neue Wohnung eingezogen sind. So sah der Balkon den Winter über aus. Aber jetzt soll es richtig los gehen mit der Bepflanzung, damit ich auch ordentlich was mit den vielen Pflanzen hexen kann ;) Und vielleicht ruft die liebe Miri ja auch noch einmal zu ihrem Blog-Event "Sommer im Hexengarten" auf, da möchte ich ja auch etwas vorzeigen können!
Also wurden Unmengen an Samen besorgt und fleißig Papiertöpfchen aus Zeitung gebastelt. Dafür habe ich einen Papiertopfdreher von secrets du potager, der wie man sieht schon längere Zeit im Einsatz ist.
Ich habe zwei Minigewächshäuschen im Wohnzimmer stehen, da habe ich derzeit Kamille und Färberkamille (*wink* Maara), Mauretanische Malve, Ringelblume, Kapuzinerkresse, Dill und Koriander ausgesät.
Im Gewächshaus auf dem Balkon sind schon dreierlei Farben Gewürztagetes ausgetrieben, außerdem habe ich da ganz viel Petersilie, Labkraut und noch mehr Färberkamille (die soll es kühler mögen zum austreiben, ich probiere beides) ausgesät.
Auf dem Markt konnte ich aber an den ersten Kräuterpflanzen nicht vorbei gehen, obwohl ich schon einiges bei Rühlemann bestellt habe. Ich musste die süßen Minikräuter einfach mitnehmen und ein Alpenveilchen. Aber es ist jetzt ja auch nur ein Kasten bepflanzt, sollte es kalt werden kann ich ihn einfach in die Wohnung stellen.
Kommen wir nun zum Gestalterischen des Balkons: Paletten. Wir schlafen ja schon auf einem Palettenbett, aber ich habe gesehen wie andere Leute Pflanzen in die Zwischenräume gesetzt haben und das wollte ich unbedingt haben. Unser Balkon bietet sich dafür hervorragend an, denn da, wo jetzt am Boden die Paletten stehen, ist eigentlich eine total ungünstige Lücke, in die Stuhl- und Tischbeine rutschen können. Schon passiert...wenn man drauf sitzt gar nicht schön. Das ganze hat also einen doppelten Nutzen: Pflanzraum und Gefahrenmilderung.
Meinen Paps habe ich gebeten, Kästen aus Metall zu fertigen. So kann ich sie rausnehmen und im Warmen etwas vorziehen wenn ich möchte. Die ersten Bewohner sind auch schon eingezogen, Waldmeister und Zitronenmelisse. Da beide sehr schnell wachsen teilen sie sich einen Kasten – erstmal. Erfahrungsgemäß muss aber die Melisse in einen eigenen Topf umziehen, sonst überwuchert sie alles. Aber sieht sie nicht noch klein, zart und unschuldig aus?
An dem Balkonfensterbrett hat mein Paps weitere Halter für Blumenkästen angebracht. Ein Kasten Marokkanische Minze, einer mit einer Ringelblumenirgendwasmischung (vom letzten Jahr, mal sehen was austreibt) und ein Oregano, der schon seit Ewigkeiten im Garten meiner Eltern gewachsen ist (das war eins der ersten Kräuter, die sie mir geschenkt haben...da muss ich so sieben oder acht gewesen sein). Von dem habe ich mir ein Stück abgezwackt.
Die Wegwarte hatte ich im letzten Jahr gesät und sie hat sich traumhaft gehalten. Ich hoffe auf Blüten in diesem Jahr:)
Ja, so ist der derzeitige Projektstand. Häufigere Updates werde ich wohl auf Instagram geben, aber ich versuche auch hier auf dem Laufenden zu sein. Es gibt noch einige Saaten, die auch bei meinen Eltern im Garten ausgesät werden und bald bald bald kommt wohl auch meine Pflanzenbestellung.

Ich freue mich schon so sehr, das wird ein ganz toller Frühling!

Herzliche Grüße,
Atessa

Donnerstag, 2. März 2017

Altbackenes

Lustig, diesen Beitrag habe ich das letzte Mal vor genau einem Jahr bearbeitet und ein paar Bilder hinzu gefügt. Seitdem wollte ich eigentlich immer mal ein Foto ergänzen, habe diesen Entwurf aber total aus den Augen verloren...
Aber der Vollständigkeit halber und damit ich weiß, was ich schon so gemacht habe, kommt nun heute (nach sowieso viel zu langer Zeit) dieser Post. Im vergangenen Jahr habe ich natürlich bei weitem mehr gebacken...
Toastbrot mit Weizensauer
Norddeutsches Roggenmischbrot, ein Rezept, das immer geht!
Portugiesisches Maisbrot, das war nix...einfach nur bröselig. Aber aufgegangen ist das Brot erstaunlicherweise mit einem Mais-Sauerteig...
Quellstück für den Schwarzen Hamster, Paps liebstes Brot. Hier hatte ich euch durch meinen Backtag mitgenommen, an dem ich dieses Rezept gebacken habe.
Übergelaufenes Weißbrot Taiwan, es ist dann aber doch etwas geworden. Nur mit den großen Scheiben weiß keiner so recht etwas anzufangen... ich bin nur froh, dass ich die Brotsuppe retten konnte und etwas anständiges gebacken habe.
Das Schweizer Brot ist dagegen super geworden :) oder eher die Schweizer Brötchen =D
Die Schweizer Brötchen sind nach einem Rezept von Lutz Geissler. Sie waren lecker, was die Fluffigkeit angeht sind sie aber noch ausbaufähig :) Alle anderen Brote sind Rezepte aus dem Sauerteigbuch von Martin Pöt Stoldt, "Der Sauerteig - das unbekannte Wesen", die Rezepte sind aber auch im Internet zu finden ;)
Ja, nicht so spannender Beitrag, ich weiß. Und das nach so langer Zeit. Aber ich hege die Hoffnung, dass ich demnächst zum Verbloggen der vielen Bilder komme, die ich von den Werkeleien der letzten Zeit gemacht habe...
Herzlichst,
Atessa